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LBBW übernimmt Geschäftsfeld von der BayernLB

Die BayernLB und die LBBW verständigen sich auf die Übertragung des Zins-, Währungs- und Rohstoffmanagements für Sparkassen auf die LBBW.

Symbolbild
© TSUNG-LIN WU / stock.adobe.com

Die LBBW übernimmt voraussichtlich zum 1. Januar 2021 von der BayernLB das Geschäftsfeld Zins-, Währungs- und Rohstoffmanagement für Firmenkunden der Sparkassen. Diese Woche haben die beiden größten Landesbanken eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen.  Damit leisten sie - wie die beiden Banken in in einer gemeinsamen Aussendung betonen - einen wichtigen Beitrag zur Bündelung von Kompetenzen innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe im Firmenkundengeschäft. Durch das Zins-, Währungs- und Rohstoffmanagement haben die Firmenkunden der Sparkassen die Möglichkeit, sich mit geeigneten Instrumenten gegen Schwankungen an den internationalen Kapitalmärkten abzusichern.

LBBW gilt als besser aufgestellt
Im Zuge ihrer strategischen Neuausrichtung überträgt die BayernLB diesen wettbewerbsintensiven Geschäftsbereich an die LBBW, die somit weiter in den Ausbau ihres Kapitalmarktgeschäfts investiert. Die LBBW verfügt - wie in eigener Sache betont wird - als Marktführer in der S-Finanzgruppe im Kapitalmarktgeschäft bereits über ein vielseitiges Produktangebot mit schlanken und einheitlichen Prozessen und eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur.

Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung von Gremien und Aufsichtsbehörden sowie der fusionskontrollrechtlichen Freigabe.

Unabhängig von dieser Vereinbarung bleibt die BayernLB auch weiterhin die Zentralbank der bayerischen Sparkassen und steht den Instituten mit einem wettbewerbsfähigen und fokussierten Produktangebot als Partner zur Verfügung.

Die BayernLB hatte - wie Bloomberg News berichtet -  im Dezember erklärt, es wolle sein Kapitalmarktgeschäft künftig deutlich zurückfahren und in Zukunft verstärkt auf die Tochter DKB und das gewerbliche Immobiliengeschäft setzen.

Die Produktangebote der Landesbanken überschneiden sich oft, was von Beobachtern als ineffizient kritisiert wird. Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis wirbt seit langem für ein Zentralinstitut der Gruppe. Vor der Coronakrise hatten Helaba und DekaBank begonnen, über eine engere Zusammenarbeit zu sprechen.

Strukturen effizienter gestalten
„Das ist eine sehr gute Lösung für uns, für die Sparkassen und für deren Kunden. Die Vereinbarung zeigt, dass es im Sparkassenverbund viele Möglichkeiten gibt, Strukturen effizienter und für alle Seiten vorteilhaft zu gestalten“, sagt Rainer Neske, Vorstandsvorsitzender der LBBW.

„Diese Vereinbarung ist ein konsequenter Schritt im Rahmen unseres Transformationsprogramms Fokus2024. Im Rahmen der Neuausrichtung unserer Strategie haben wir stets erklärt, offen für eine stärkere Arbeitsteilung mit der Bündelung von
Produktkompetenzen in der Sparkassen-Finanzgruppe zu sein“, so Stephan Winkelmeier, Vorstandsvorsitzender der BayernLB. (aa)

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