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Landesbanken unter der Lupe: So entwickelt sich der Personalstand

Wie sich der Mitarbeiterstand bei den Landesbanken sowie der DekaBank im vergangenen Kalenderjahr entwickelte und wie hoch der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist, zeigt eine aktuellen Analyse.

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© BillionPhotos.com / stock.adobe.com

Die Spitzeninstitute des Sparkassensektors, also Landesbanken und DekaBank, haben vergangenes Jahr ihren Personalbestand angepasst. Fast überall wurden Stellen in den Kernbanken abgebaut, während an anderen Stellen neue Geschäfte hinzugekommen sind oder Wachstumsfelder ausgebaut wurden. Was das unterm Strich für die Größe der Belegschaften bedeutet, verrät ein Blick in die Geschäftsberichte, die inzwischen fast vollständig vorliegen. Dabei wird auch deutlich, dass Frauen auf Führungsebenen stark unterrepräsentiert sind. Bloomberg gibt folgenden Überblick:

LBBW: Minus 228 Mitarbeiter
Im LBBW-Konzern ist die Zahl der Mitarbeiter zu Ende Dezember auf 9.893 gesunken, 228 weniger als ein Jahr zuvor. Das durchschnittliche Alter in der Bank stieg leicht auf 46 Jahre, die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit kletterte auf knapp 20 Jahre. Die LBBW hatte es sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil in mittleren und oberen Management-Ebenen deutlich zu erhöhen. Während 2021 etwas mehr als die Hälfte aller Beschäftigten weiblich war, lag der Frauenanteil in Führungspositionen bei 21 Prozent.

BayernLB: Minus 51 Mitarbeiter
Im BayernLB-Konzern lag die Anzahl der Mitarbeiter zum Jahresende bei 8.481, ein Rückgang von 51. Der Abbau von 209 Stellen bei der BayernLB selbst wurde durch Einstellungen bei der Tochter DKB teilweise wieder aufgefangen. Das durchschnittliche Alter betrug 44 Jahre. Bei der Gesundheitsquote, also dem Verhältnis von krankheitsbedingten Fehltagen zu Sollarbeitstagen, ergab sich ein Wert von 96,6 Prozent. Während insgesamt das Verhältnis zwischen Frauen und Männern nahezu ausgeglichen war, kamen Frauen auf einen Anteil von immerhin 33 Prozent an Führungspositionen. 

Helaba: Plus 29 Mitarbeiter
Im Helaba-Konzern wurden im Jahresdurchschnitt 6.267 Mitarbeiter beschäftigt, 29 mehr im Vergleich zum Vorjahr. Etwa die Hälfte aller Beschäftigten war über 50 Jahre alt. Knapp ein Zehntel der Kollegen waren jünger als 30 Jahre. Frauen kamen insgesamt auf einen Anteil von 47 Prozent, unter den Führungskräften lag ihre Quote bei 23 Prozent. Im Rahmen einer freiwilligen Verpflichtung sollen perspektivisch über 30 Prozent aller Führungskräftepositionen mit Frauen besetzt werden.

DekaBank: Plus 143 Mitarbeiter
Die DekaBank meldete zum Ende des Jahres 4.854 Mitarbeiter, 143 mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen hatte 2021 den Fonds-Anbieter IQAM Invest GmbH übernahmen. Rund 77 Prozent aller Mitarbeiter waren in Vollzeit. Das Durchschnittsalter der aktiv Beschäftigten stieg leicht auf 45 Jahre. Im Jahresmittel arbeiteten mehr als 80 Prozent der Kollegen mobil. Innerhalb Deutschlands betrug der Frauenanteil zum Jahresende insgesamt 39 Prozent, in den Führungsebenen stieg er leicht auf 20 Prozent. Die Fluktuationsquote im Inland lag bei 3,1 Prozent und damit unter dem Niveau des Vorjahres von 4,9 Prozent.

NordLB: Minus 475 Mitarbeiter
Bei der NordLB waren zum Jahresende 4.370 Menschen beschäftigt, 475 weniger als Ende 2020. Die Bank befindet sich nach einer milliardenschweren Stützung gerade im Umbau, der auch einen deutlichen Abbau von Stellen vorsieht. Die Bank hat zwar Eckdaten für 2021 veröffentlicht, aber bislang keinen Geschäftsbericht. Deshalb liegen noch keine Details zur Personalstruktur vor. Ende 2020 lag der Anteil der Frauen an der Belegschaft bei 51 Prozent, der an den Führungspositionen bei 21 Prozent. (aa)

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