Kommalpha: T+1 Readiness Assessment gestartet
Das Beratungshaus Kommalpha hat in Zusammenarbeit mit amalics ein strukturiertes Verfahren auf Basis von Künstlicher Intelligenz entwickelt, mit dem Marktteilnehmer ihren Status Quo und entsprechenden Handlungsbedarf in Sachen "T+1" ermitteln können.

Eckpunkte:
- Die Verkürzung des Settlement-Zeitraums von Wertpapieren im Oktober 2027 stellt eine große Herausforderung für viele Marktteilnehmer dar.
- Es sind weit mehr Bereiche als die reine Abwicklung eines Wertpapiergeschäftes betroffen und die Komplexität ist hoch
- Ein „T+1 Readiness Assessment“ soll Marktteilnehmern Unterstützung bieten
Kommalpha hat zusammen mit dem Unternehmen amalics ein sogenanntes „T+1 Readiness Assessment“ entwickelt und an den Markt gebracht. Zur Erinnerung: Am 11. Oktober 2027 verkürzt sich die Abwicklungsfrist von Wertpapiergeschäften in der EU, UK und der Schweiz um einen Tag. Ab diesem Datum müssen Wertpapiere bereits einen Werktag nach dem Handelstag abgewickelt sein ("T+1 Settlement"). Gegenwärtig erfolgt die Abwicklung zwei Tage nach Handelstag ("T+2"). Die entsprechenden Implikationen sind vielschichtig und betreffen primär Verwahrstellen/Custodians, Kapitalverwaltungsgesellschaften, Asset Manager, Banken, Broker und Zentralverwahrer.
"Die Verkürzung des Settlement-Zyklus erzeugt nicht nur Handlungsbedarf bei den reinen Abwicklungsprozessen von Wertpapieren, sondern ebenfalls in Themengebieten wie Wertpapierleihe, Anteilsscheingeschäften von Investmentfonds, Daten- und Ordermanagement sowie rechtlicher Compliance", skizziert Clemens Schuerhoff, Vorstand von Kommalpha.
Status-Quo-Ermittlung mit Hilfe von KI
Unter der Marke "Settlday" haben Kommalpha und amalics eine auf Künstlicher Intelligenz basierte Methodik entwickelt, die Marktteilnehmern ermöglicht, ihren Status Quo im Hinblick auf die Verkürzung des Settlement-Zyklus zu ermitteln.
Dies erfolgt auf Basis eines eigens entwickelten Fragenkatalogs, der das jeweilige Set Up der Marktteilnehmer mit den regulatorischen und praxisbezogenen Anforderungen abgleicht. Die künstliche Intelligenz ordnet die individuellen Antworten in den gesamten Wissensfundus zum Thema "T+1" ein.
"Die Nutzbarkeit von künstlicher Intelligenz und damit valider und stabiler Ergebnisse, hängt maßgeblich von einem hierzu eigens entwickelten mehrstufigen Prozess ab: von der Optimierung einer Vielzahl von Abfragen, der umfassenden Berücksichtigung von vorhandenen Informationen und Wissen bis hin zur integrierten Qualitätssicherung", ergänzt amalics- Geschäftsführer Jan Kehrbaum.
Das Ergebnis sind "Readiness-Scores" in den relevanten fachlichen Kategorien samt Ist- und Abweichungsanalyse, Handlungsempfehlungen, Projektplan sowie Kostenschätzung und Priorisierung der erforderlichen Maßnahmen. Der gesamte Prozess ist digital und KI-basiert, daher schnell und umfassend im Vergleich zu traditionellen Methoden. Zusätzlich ist eine umfangreiche Wissensdatenbank vorhanden, die ebenfalls auf Basis von KI keine Frage zum Thema "T+1" offen läßt. (aa)


