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KfW-CEO zieht in Großraumbüro; Bank gibt Flächen in Frankfurt ab

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) schafft Einzelbüros ab und setzt ganz auf offene Flächen. Das betrifft auch den Vorstand. Zugleich sollen mehr Mitarbeiter ihre Schreibtische teilen. In der Folge sinkt der Flächenbedarf. Alleine in Frankfurt gibt die Bank tausende Quadratmeter ab.

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Der Trend geht bei vielen Finanzhäusern in Richtung Großraumbüro, um Kosten zu sparen. Darunter leiden könnten jedoch die Konzentration bei der Arbeit, aber auch die gesundheitliche Sicherheit angesichts zirkulierender (Corona-)Viren.
© karakedi35 / stock.adobe.com

Die KfW will sparen, und zwar nicht nur bei der Belegschaft, sondern - im Gegensatz zu einigen anderen Mitbewerbern - löblicherweise auch bei den eigenen Chefs: „Ab Ende nächsten Jahres werden alle Vorstände in einem Großraumbüro und auf einer einzigen Etage zusammenarbeiten”, sagte KfW-Immobilienmanager Axel Hinterthan gegenüber Bloomberg. Bisher hatten die Vorstandsmitglieder inklusive CEO Stefan Wintels Einzelbüros und individuelle Besprechungszimmer, die sich auf verschiedene Stockwerke im Hauptgebäude in Frankfurt verteilen.

Händler können an ihren spezialisierten Trading-Tischen bleiben
Die KfW will alle ihre Büros schrittweise auf offene Flächen umzustellen, und zwar immer dann, wenn ohnehin die Sanierung einer Immobilie ansteht. Jetzt ist das Hauptgebäude in Frankfurt dran, wodurch sich auch der Umzug der Vorstände ergibt. Ausnahmen vom Großraumbüro gibt es nur in wenigen Fällen, beispielsweise beruflich bedingt bei Händlern.

Im Zusammenspiel mit mehr Desk-Sharing und Homeoffice geht der Bürobedarf der Bank deutlich zurück. “In Frankfurt haben wir bereits 5.000 Quadratmeter abgegeben, und nächstes Jahr werden noch einmal 7.000 weitere Quadratmeter hinzukommen”, sagte Hinterthan. In diesen Fällen seien Mietverträge durch die KfW nicht verlängert worden.

Zum Teil besitzt die Bank aber auch Immobilien selbst. Das ist in Berlin der Fall. Da sie in der Hauptstadt ebenfalls weniger Flächen benötigt, bringt sie dort nun 3.700 Quadratmeter als Vermieter selbst auf den Markt.

55 Schreibtische für 100 Mitarbeiter
Die Umstellung auf Desk-Sharing im gesamten Unternehmen will die KfW bis Mitte kommenden Jahres abschließen. Rund 4.000 der zuletzt rund 7.000 Mitarbeiter haben schon jetzt keinen festen Schreibtisch mehr. 

„In einigen Abteilungen kommen auf 100 Mitarbeiter nur etwa 55 Schreibtische. In anderen Abteilungen wiederum sind es 80 Schreibtische”, sagte Hinterthan. “Das handhaben wir ganz individuell und orientieren uns an den jeweiligen Bedürfnissen.“

Mit der Umstellung auf geteilte Schreibtische geht auch eine Veränderung der technischen Ausstattung einher. Die KfW verabschiedet sich größtenteils von stationären PCs. Stattdessen erhalten alle Kollegen einen Laptop, den sie zum Arbeiten in die Bank mitbringen, berichtet Bloomberg.

Kühle 19 Grad für die Belegschaft
Unabhängig davon will die Bank Energie sparen. Im Winter werden die Büros in der Regel nur noch auf 19 Grad erwärmt. Auf Warmwasser zum Händewaschen in den Toiletten verzichtet die KfW ebenfalls.

Die KfW ist nicht die einzige Bank in Frankfurt, die an einer Umgestaltung ihrer Büros arbeitet. Bei der DekaBank sind bereits tausende Mitarbeiter in ein neues Gebäude in Niederrad umgezogen, das auf das Arbeiten im Großraumbüros und im Homeoffice ausgerichtet ist. Und die DZ Bank gestaltet gerade mehrere Etagen in ihrem Westend Tower neu.

Sowohl DekaBank als auch DZ Bank erlauben seit der Pandemie mehr Arbeit von daheim. Das ist auch bei der KfW so. Einer Dienstvereinbarung zufolge darf bei der staatlichen Bank an bis zu zwei Tagen pro Woche im Homeoffice gearbeitet werden. (aa)

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