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Kampf um Köpfe: Frankfurter Bank sucht 200 Leute

Die staatliche Förderbank KfW hat eine Gemeinsamkeit mit deutschen Landesbanken und Privatbanken: Die Suche nach geeignetem Personal gestaltet sich nicht einfach.

Stefan Wintels, KfW
Stefan Wintels, KfW: "Es gibt natürlich einzelne Bereiche, wo wir wahrscheinlich beim Thema Gehalt einfach nicht wettbewerbsfähig sind und auch nicht sein wollen und auch nicht sein können. Aber das hält sich in Grenzen."
© KfW

"Den 'War for Talent' erleben wir auch in der KfW, gerade auch bei den jüngeren Mitarbeitern. Da stehen wir im Wettbewerb auch mit allen Geschäftsbanken", sagte Vorstandschef Stefan Wintels jüngst bei einer Veranstaltung in Frankfurt. Derzeit hat die KfW rund 200 offene Stellen extern ausgeschrieben. Seine Worte passen zu den Aussagen anderer Banken aus den vergangenen Monaten. Berenberg sprach von einem "harten Wettbewerb" um Spitzenleute, die LBBW von einem Fachkräftemangel. Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing erklärte im Januar, er sei "sehr besorgt" über den zunehmenden Kampf um die fähigsten Köpfe.

"Wir haben netto mehr offene Stellen als Effizienzziele. Wir haben jetzt auch keine Restrukturierungsprogramme mehr in der KfW. Und die offenen Stellen ziehen sich fast durch die gesamte Bank", so Wintels. Besonders intensiv ist Wintels zufolge der Wettbewerb in der IT und dort speziell bei der Softwareentwicklung. Ausgeschrieben hat die KfW aber auch Stellen in vielen anderen Bereichen. So werden etwa ein Referent Compliance Beratung oder auch ein Senior Produktmanager Finanzierung gesucht, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Vorteile abseits der Vergütung
Wintels, der lange Zeit beim Wall-Street-Riesen Citigroup in Diensten stand, räumte ein, dass Vergütungsvorstellungen die Personalsuche mitunter erschweren: "Es gibt natürlich einzelne Bereiche, wo wir wahrscheinlich beim Thema Gehalt einfach nicht wettbewerbsfähig sind und auch nicht sein wollen und auch nicht sein können. Aber das hält sich in Grenzen."

Der KfW-Chef sieht sein Haus an anderer Stelle jedoch im Vorteil, vor allem bei der Mission als Förderbank, was für jüngere Leute heute ein wichtiger Punkt bei der Wahl eines Arbeitgebers sei. Hinzu komme, dass die Frankfurter Bank mit Büros etwa in Berlin auch ein starkes Standortargument habe. "Wenn es um IT und Softwareentwicklung geht, dann ist Berlin schon spannender", so Wintels. (mb/Bloomberg)

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