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Jobsucher aufgepasst: Diese Indizien sprechen für miese Arbeitgeber

Vor einem Jobwechsel sollten Bewerber die Qualität des Arbeitgebers in spe genau prüfen. Nur leider verfügt nicht jeder über Bekannte, die wertvolle Insider-Informationen liefern. Wie man dennoch an die entscheidenden Infos über potenzielle Arbeitgeber kommt, weiß "Efinancialcareers".

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1. Sich als Unternehmen und nicht als Arbeitgeber zu präsentieren
Schon aus einer Stellenanzeige lässt sich viel ablesen. "Stellt sich ein Unternehmen als Dienstleister oder Produzent vor oder aber als Arbeitgeber?", fragt Schuler. Da die besten Kandidaten regelmäßig aus der gleichen Branche und oft sogar von Konkurrenten kommen, kennen sie meist das Geschäft des potenziellen Arbeitgebers. Von daher mache es wenig Sinn, wenn sich Investmentbank XYZ als führend in Fixed Income Sales vorstelle. "Die Stellenanzeige richtet sich ja nicht an Kunden, sondern an potenzielle Mitarbeiter", gibt Schuler zu bedenken. Entsprechend sollte ein Unternehmen in der Stellenanzeige nach vorne stellen, was es als Arbeitgeber profiliere. "Wenn dies fehlt, spricht dies für eine Geringschätzung der Bewerber."
© Eisenhans / stock.adobe.com

Auch ohne den Blick hinter die Kulissen lässt sich mit hoher Sicherheit die Qualität eines Arbeitgebers abschätzen – dazu bedarf es nur des Offensichtlichen, schreibt das Finanzjob-Portal "Efinancialcareers". Headhunter Dario Schuler von der Contagi Personalberatung vertritt die Auffassung, dass sich aus Stellenanzeige, Bewerbungsprozess, Vergütungspaket und Fortbildungsangebot ablesen lässt, ob der potenzielle Arbeitgeber gut oder schlecht ist.

Freilich handelt es sich bei diesen neun Punkten nur um Indizien für einen schlechten Arbeitgeber und um keine Ausschlusskriterien. Falls Sie jedoch bei allen oder den meisten dieser Punkte ein Kreuz machen müssen, dann sollten Sie sich die Annahme eines Jobangebots reiflich überlegen – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)

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