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Jobabbau bei Banken: 60.000 Köpfe rollen

Nach dem Vorstoß der Commerzbank, sich weiterer Mitarbeiter zu entledigen, nähert sich die Anzahl der gekündigten Banker der 60.000-Grenze.

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© DOC RABE Media / stock.adobe.com

Banker möchte man in diesen Zeiten wohl nicht sein. Ständig schwebt das Damoklesschwert einer Kündigung über den leidgeplagten Häuptern. Allein schon dieses Jahr nähert sich der von Banken in diesem Jahr angekündigte Stellenabbau 60.000 Stellen. Wobei fast alle davon auf Europa entfallen, wo negative Zinssätze und eine sich verlangsamende Wirtschaft die Kreditgeber, einschließlich der Commerzbank, dazu veranlassen, ihre Kostensenkungen zu verstärken. Über diese Entwicklung berichtet "Bloomberg News".

Zur Erinnerung: Die Commerzbank hat letzte Woche angekündigt, 4300 Stellen zu streichen und damit eine vor drei Jahren begonnene Restrukturierung auszuweiten. Damit summieren sich die in diesem Jahr angekündigten Entlassungen auf rund 58.200, wobei etwa 90 Prozent dieser Kürzungen in Europa vorgenommen wurden.

Europas Banker müssen um ihre Jobs fürchten

Am Alten Kontinent herrscht im traditionellen Banking tote Hose
Die Zahlen unterstreichen laut Bloomberg die Schwäche der europäischen Finanzindustrie, die mit einem fragmentierten Bankenmarkt, einem verlangsamten Wirtschaftswachstum und Negativzinsen zu kämpfen hat. Die Erwartung, dass die Zinsen irgendwann steigen würden, wurde in diesem Jahr zunichte gemacht, da der Handelskrieg zwischen den USA und China die Exporte der Region in Mitleidenschaft zog und die Europäische Zentralbank zwang, die Zinsen noch weiter unter Null zu drücken.

Banken aus Deutschland, das mehr vom Export abhängig ist als die meisten anderen großen Volkswirtschaften, führen die Liste der Stellenkürzungen an. Die Deutsche Bank plant, bis 2022 rund 18.000 Mitarbeiter zu kündigen, da sich das Unternehmen aus einem großen Teil seines Investmentbanken-Geschäfts zurückzieht. Kreditgeber aus Spanien, Großbritannien und Frankreich streichen Tausende von Stellen, um die Profitabilität zu sichern.

Großbanken, die die meisten Mitarbeiter kündigen wollen

Banken suchen Mitarbeiter für "strategische Bereiche"
Es sieht jedoch nicht im gesamten europäischen Bankensektor nur düster aus. Firmen schaffen auch neue Arbeitsplätze, um ihre Technologie zu aktualisieren und die Compliance zu verbessern. Die Commerzbank, die Ende letzten Jahres 41.486 Vollzeitbeschäftigte hatte, plant, im Rahmen ihrer Restrukturierung rund 2000 Stellen in “strategischen Bereichen“ neu zu schaffen. (aa)

 

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