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Job in Gefahr: Was tun, wenn die Kündigung droht?

Nach dem Abbruch der Fusionsgespräche brauchen Deutsche und Commerzbank dringend einen "Plan B" – wobei "B" mit ziemlicher Sicherheit "Beschäftigungsabbau" bedeutet. Auch andernorts in der Finanzbranche stehen massenhaft Jobs auf der Kippe. Wie Betroffene taktisch klug handeln.

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Frühzeitig mit der Jobsuche beginnen
Wenn einzelne Banken Mitarbeiter en masse freisetzen, zählt jeder Tag! Trödelei kann teuer werden. Auf Zeit zu spielen, um beispielsweise eine möglichst hohe Abfindung herauszuschlagen, hält Personalberater Patrick Riske von Fricke Finance & Legal in Frankfurt laut "Efinancialcareers" für riskant. Nach Steuern und Abgaben blieben von einer Abfindung von 100.000 Euro vielleicht noch 50.000 Euro übrig. "Wenn man dann lange keinen neuen Job findet, sind die schnell verbraucht", warnt Riske. Wer sich hingegen frühzeitig auf dem Arbeitsmarkt orientiere, könne der Masse zuvorkommen. Je später man auftauche, desto eher werde man als Ladenhüter betrachtet.
© Gina Sanders / stock.adobe.com

Die Zeiten, in denen man als Angestellter in der Finanzbranche einen sicheren und gutbezahlten Job hatte und deshalb beispielsweise von Vermietern mit Kusshand genommen wurde, sind lange vorbei. Der Kostendruck hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Beschäftigte den Arbeitsplatz gekostet – und ein Ende des Jobabbaus ist nicht in Sicht. Das ist vor allem in der Bankenbranche derzeit der Fall.

Wer hoffte, dass die geplatzte Fusion aus Deutscher und Commerzbank den branchenweiten Kahlschlag abbremst, dürfte bald eines Besseren belehrt werden. Dabei droht längst nicht nur Filialmitarbeitern, sondern auch Angehörigen im mittleren bis gehobenen Management die Kündigung.

Die Macher des Finanzjob-Portals "Efinancialcareers" haben sich bei Personalberatern und Karrierecoaches umgehört, was Betroffene tun können und wie man richtig regiert, wenn man auf die "Abschussliste" gerät. Unsere Bildergalerie oben fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. (ps)

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