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Janus Henderson: "Nach Fusion in spürbar stärkerer Position"

Mit dem klaren Bekenntnis zum aktiven Asset Management haben sich Janus Capital und Henderson Global Investors vor einem Jahr zu einem neuen Global Player zusammengeschlossen. Die Redaktion hat mit Vertriebsleiter Phil Wagstaff und Deutschlandchefin Daniela Brogt über deren weitere Pläne gesprochen.

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Phil Wagstaff: "Natürlich gab es Unterschiede zwischen beiden Partnern. Die von Janus Capital verwalteten Assets waren höher als die von Henderson Global Investors, andererseits wies die Henderson-Gruppe eine höhere Profitabilität auf, was vor allem an den unterschiedlichen Steuerregimes in Großbritannien und den USA liegt. Auf der Mitarbeiterebene dagegen lagen beide Gesellschaften nahezu gleichauf."
© Christoph Hemmerich / FONDS professionell

Im Grunde waren beide weder Fisch noch Fleisch. Die frühere Janus Capital und die ehemalige Henderson Global Investors zählten vor deren Fusion hinsichtlich Größe und Angebot weder zu den Boutiquen noch zu den global agierenden Fondshäusern. Ursprünglich hatten beide Gesellschaften mehrfach betont, man wolle organisch weiterwachsen. Und auch wenn beide in dieser Hinsicht durchaus auf einem guten Weg waren, ist beiden Gesellschaften natürlich nicht verborgen geblieben, dass organisches Wachsen immer der mühsamere Weg ist, der zudem Zeit braucht. Außerdem hatte sich die Situation im Asset Management im Vergleich zu den Ursprungsplänen beider Unternehmen inzwischen erheblich verändert. Das betrifft nicht nur das Thema Regulierung, sondern auch den Investmentmarkt an sich. Passive Instrumente und ETFs kamen immer stärker auf, gleichzeitig hat der Druck auf die Margen der aktiven Manager erheblich zugenommen.

Größer & schlagkräftiger
Nach dem transatlantischen Zusammenschluss zur heutigen Janus Henderson Investors vor genau einem Jahr – die Fusion erfolgte am 30. Mai 2017 – sieht das gemeinsame Haus von daher durchaus anders aus, denn in der neuen Konstellation haben die Partner zu einer größeren, schlagkräftigen Einheit zusammengefunden. Nicht nur in geografischer Hinsicht und in Bezug auf ihre jeweiligen Absatzmärkte ergänzen sich beide gut, auch im Produktangebot fanden sich nur wenige Überschneidungen.
 
Die wichtigsten Statements des Gesprächa lesen Sie in der Fotostrecke oben. (hh)

 

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