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IntReal steigert Assets under Administration 2018 auf 24,4 Mrd. Euro

Dies entspricht einem Zuwachs der administrierten Assets um 31 Prozent oder 5,8 Milliarden Euro im Jahresabstand. IntReal verwaltet nunbereits mehr als 1.100 Immobilien in insgesamt 138 Fonds. Für 2019 wird ein Wachstum auf ähnlichem Niveau erwartet.

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Michael Schneider, Geschäftsführer der IntReal
© IntReal

Michael Schneider, Geschäftsführer der IntReal, resümiert: „Im zehnten Jahr der Unternehmensgeschichte konnten wir die sehr guten Ergebnisse der Jahre 2016 und 2017 noch einmal übertreffen. Wir haben damit unsere Position als führende Immobilien-Service-KVG ausgebaut und sind sehr stolz, uns nach zehn Jahren als besonders leistungsfähige und stabile Größe am Markt positioniert zu haben.“

Schnelles Wachstum birgt auch Herausforderungen
Auch personell wuchs die IntReal: Ende 2017 hatte das Unternehmen 211 Mitarbeiter, ein Jahr später waren es 237. Andreas Ertle, ebenfalls Geschäftsführer der IntReal, erläutert: „Um das rasante Wachstum zu bewältigen, haben wir 2018 26 neue Mitarbeiter eingestellt. Oberstes Ziel ist es, unseren hohen Qualitätsanspruch zu halten. Neben den Neueinstellungen investieren wir gleichzeitig intensiv in die Aus- und Weiterbildung unserer bestehenden Mitarbeiter und arbeiten an der kontinuierlichen Verbesserung aller Prozesse, unter anderem indem wir die Potenziale, die die Digitalisierung bietet, ausschöpfen. Weitere wichtige Schritte zur Steigerung der Kundennähe und zu einem verbesserten Zugang zu Experten und Knowhow ist auch die Erweiterung der IntRealStandorte um Frankfurt und Luxemburg.“ 

Zwei Drittel der AuA entfallen auf den Geschäftsbereich Partnerfonds
Die größte Bedeutung hat der Geschäftsbereich der Partnerfonds. Er umfasst mit 15,5 Milliarden Euro 63 Prozent der gesamten AuA und wuchs im vergangenen Jahr um 3,3 Milliarden Euro bzw. 27 Prozent. Entsprechend erhöhte sich die Gesamtzahl der Partnerfonds von Bestands- und Neukunden 2018 auf 81 (Ende 2017: 64). Nach dem in den vergangenen Jahren vor allem Ankäufe im Fokus standen, haben die Fondspartner der IntReal im Jahr 2018 erstmalig auch Verkaufsaktivitäten und Anteilsscheinübertragungen mit einem Gesamtvolumen von rund zwei Milliarden Euro abgewickelt. Vor diesem Hintergrund zeigen die Gesamttransaktionsvolumina deutlich die sehr hohe Leistungsfähigkeit der IntReal-Fondspartner und der IntReal als zentrale Abwicklungsplattform.

Regulatorischer Aufwand lässt Nachfrage nach Service-KVG-Leistungen steigen
Die zweite wichtige Säule der IntReal ist der Geschäftsbereich KVG-Services. Dieser wuchs im Jahr 2018 ebenfalls um 37 Prozent auf ein Volumen von 8,9 Milliarden Euro AuA (Ende 2017: 6,5 Milliarden Euro). In diesem Bereich übernimmt die IntReal die Geschäftsbesorgung anderer KVGs sowie deren Back-Office-Tätigkeiten. Es konnten erneut Kunden gewonnen werden, die Verwaltungsaufgaben an die Service-KVG auslagern wollen. Schneider erläutert: „Die zunehmende Regulierung am Markt für Immobilienfonds belastet die KVGen personell und administrativ sehr stark. Vor allem Leistungen wie die Fondsbuchhaltung, das Fonds-Controlling und Fonds-Reporting sowie das Beteiligungs- und Risikomanagement verringern die Kapazitäten für das eigentliche Kerngeschäft. Kapitalverwaltungsgesellschaften erhalten sich ihre Effizienz und Flexibilität, indem sie entsprechende Aufgaben auslagern.“ 

IntReal erwartet für 2019 weiteres Wachstum auf sehr hohem Niveau 
Für das laufende Jahr erwartet die IntReal auch wegen zunehmender Verkaufsaktivitäten älterer Fonds keine weitere Beschleunigung des Nettowachstums. Schneider dazu: „Derzeit sind allerdings auch keine grundlegenden Änderungen der Rahmenbedingungen auf den Immobilienmärken absehbar. Die Nachfrage wird ungebrochen hoch bleiben.“ Limitierender Faktor ist und bleibt nach wie vor die Verfügbarkeit von Immobilien. Das IntReal-Wachstum und der Boom bei den arbeitsteilig aufgelegten Partnerfonds dürften sich somit auch 2019 fortsetzen. Schneider führt aus: „Uns liegen alleine für die von IntReal verwalteten Partnerfonds bereits Kapitalzusagen in Höhe von rund drei Milliarden Euro vor. Ebenso sind neue Fonds sowohl für institutionelle als auch private Anleger in Vorbereitung.“

Sondereffekt 2019 durch Brexit?
Dieser könnte sich dieses Jahr für alle über das Vereinigte Königreich agierenden Fondsmanager ergeben. Diese müssten für ihr zukünftiges Europageschäft gegebenenfalls  eine europäische Niederlassung aufbauen – oder ihre Aktivitäten effizient über eine Service-KVG anbieten. (kb)

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