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Infrastruktur: Das war die IDI-Konferenz in Berlin

Die IDI (Initiative Deutsche Infrastruktur) e.V veranstaltete eine Fachkonferenz zum Thema deutsche Infrastruktur, bei der Investoren sowie Vertreter aus Verbänden, Politik und Wirtschaft zusammentrafen.

Stephanie von Ahlefeldt, Leiterin der Abteilung für Energiepolitik im BMWi, spricht auf der 2. Deutschen Infrastruktur-Konferenz in Berlin
Stephanie von Ahlefeldt, Leiterin der Abteilung für Energiepolitik im BMWi, sprach auf der 2. Deutschen Infrastruktur-Konferenz in Berlin
 
© IDI

Mit der 2. Fachkonferenz zum Thema deutsche Infrastruktur am 29.01.2020 in Berlin etablierte die IDI (Initiative Deutsche Infrastruktur) e.V. laut eigenen Angaben ein Format, das deutsche Altersvorsorgeeinrichtungen, politische Vertreter, Vertreter aus Verbänden und der Wirtschaft zum Dialog zusammenbrachte.

Mehr Investments notwendig
Durch Fachvorträge von Experten aus unterschiedlichen Bereichen wurden einmal mehr die Herausforderungen und der erhebliche Investitionsbedarf in die deutsche Infrastruktur deutlich. Die Vielfalt der behandelten Themen erstreckte sich von der Erweiterung des Glasfasernetzes, über den notwendigen Stromnetz- und Schienenausbau bis hin zur Entwicklung von Wasserstoff als zukünftige Energiequelle.

Ein Highlight war die Keynote von Stephanie von Ahlefeldt, Leiterin der Abteilung für Energiepolitik im BMWi. Sie richtete ihren Blick in die Infrastrukturzukunft Deutschlands. Dabei führte Sie aus, dass das Kohleausstiegsgesetz ein wichtiger Einstieg in unsere Zukunft ist, was CO²- Freiheit bedeutet, und wie man die Spitzenpreiszeiten von Strom regeln könne.
 


Infrastrukturinvestoren aufgepasst! Gleich sieben Workshops zum Thema Infrastruktur und darüber hinaus noch viele One-to-Ones gibt es am 13. Institutional Money Kongress (25. bis 26. März 2020 im Wiesbadener Congress Center). Welche namhaften Asset Manager diese Workshops halten, erfahren Sie HIER.


Einblicke in die Praxis
Auf großes Interesse stießen die Ausführungen von Vertretern deutscher Altersvorsorgeeinrichtungen, wie beispielsweise Axel-Rainer Hoffmann, Mitglied der Vorstände, Volkswohl Bund Versicherungen, und Lutz Horstick, Leiter Kapitalanlage Wertpapiere und Darlehen, Ärzteversorgung Westfalen-Lippe. Anhand von konkret umgesetzten Projekten in Deutschland wurde sichtbar welche infrastrukturellen Verbesserungen möglich sind, wenn man zukünftig auf diese Investorengruppe als Finanzgeber in Ergänzung zur öffentlichen Finanzierung zurückgreifen kann.

Moderator Ulf Loleit, Leiter Corporate Finance ZF Group führt hierzu aus: „Als deutsche Altersvorsorgeeinrichtungen suchen wir nach stabilen Renditen, um unseren langfristigen Pensionsverpflichtungen nachzukommen. Gerne würden wir mehr in deutsche Infrastrukturprojekte investieren. Das Potential als Branche liegt sicher im Milliarden Euro Bereich und kann einen wesentlichen Beitrag zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft leisten.“

Es herrschte Einigkeit darüber, dass es mit dieser Konferenz erstmals gelungen ist, eine gemeinsame

Plattform zu schaffen, in der alle für den Ausbau der deutschen Infrastruktur relevanten Zielgruppen an einem Ort zusammengekommen sind. Dies wurde als entscheidende Grundlage für mehr Investitionen in die deutsche Infrastruktur gesehen. (aa)

Über die Initiative Deutsche Infrastruktur:
Die Initiative Deutsche Infrastruktur ist eine unabhängige Plattform deutscher privater Altersvorsorgeeinrichtungen (z.B. Pensionskassen, Versicherungen), politischer Vertreter und Verbände (branchen- und regionenübergreifend).

Durch die Bündelung der Interessen verfolgen die Mitglieder die folgenden Ziele:

  • Einsatz für eine leistungsfähige deutsche Infrastruktur
  • Erarbeitung von Lösungen zur Überwindung von Investitionshürden für private Investitionen
  • Mitwirkung an verlässlichen Rahmenbedingungen für private Investitionen (i.S.v.: stabile Rendite, um langfristigen Altersvorsorgeverpflichtungen nachzukommen)
  • Durchführung einer strukturierten sektorenübergreifenden Marktanalyse und Umsetzung konkreter Investitionsmöglichkeiten (durch die Bündelung der Investitionsvolumina der Altersvorsorgeeinrichtungen).
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