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Impact: Investoren manchen gegen Myanmar-Junta mobil

Gemeinsam mit der Investor Alliance for Human Rights, Domini und der Heartland Initiative ruft die skandinavische Storebrand AM dazu auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um Risiken von Menschenrechtsverletzungen zu identifizieren und einen Übergang zu Frieden, und Demokratie zu ermöglichen.

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Das Militärregime in Myanmar ist mehr als umstritten. Der internationalen Gemeinschaft wird Tatenlosigkeit vorgeworfen.
© andre malerba / Bloomberg

Eine Gruppe von Vermögensverwaltern unter der Leitung der in Oslo ansässigen Storebrand Asset Management ruft Unternehmen weltweit dazu auf, die Risiken von Menschenrechtsverletzungen in Myanmar zu reduzieren. Die Initiative wird von Storebrand gemeinsam mit der Investor Alliance for Human Rights, Domini und der Heartland Initiative geleitet. 77 Vermögensverwalter mit einem Kapital von über drei Billionen Euro haben bis zum 9. Juni das „Investor Statement on Human Rights and Business Activities in Myanmar“ unterzeichnet.

Globale Mobilisierung
„In den letzten Monaten hat Storebrand eine Due-Diligence-Prüfung von Unternehmen durchgeführt, die in Myanmar tätig sind. Unser Ziel war es, herauszufinden, welche Verbindungen zur dortigen Militärjunta und zu möglichen Menschenrechtsverletzungen bestehen. Jetzt fordern wir durch eine globale Mobilisierung von Investoren und Kapital alle Unternehmen mit Verbindungen zu Myanmar auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um Risiken von Menschenrechtsverletzungen zu identifizieren und zu mindern“, sagt Kamil Zabielski, Head of Sustainable Investment bei Storebrand Asset Management.

Mit der Unterzeichnung des „Investor Statement on Human Rights and Business Activities in Myanmar“ fordern die Investoren alle Unternehmen, die in Myanmar geschäftlich tätig sind, dazu auf, sofort eine verstärkte Due-Diligence-Prüfung durchzuführen.

„Durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und die Zusammenarbeit wird es für Investoren einfacher, sich mit Unternehmen auseinanderzusetzen und mehr Einfluss auszuüben. Wir sehen diese Initiative als eine passende Gelegenheit für den privaten Sektor, Führungsstärke zu zeigen, indem er Myanmars Übergang zu Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie unterstützt,“ fügt Zabielski hinzu. (hw)

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