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Igneo Infrastructure Partners erwirbt Mehrheit an der Neumann Gruppe

Der Infrastruktur-Investmentmanager übernimmt eine Mehrheit an der Neumann Gruppe und erweitert damit das Portfolio im Bereich Abfallwirtschaft. Das Management soll an Bord bleiben, die Gelder zum Teil in die Expansion gesteckt werden.

Gregor Kurth, Partner bei Igneo: "Unsere Investition in die Neumann Gruppe folgt der Strategie von Igneo, Partnerschaften mit hochwertigen Infrastrukturunternehmen einzugehen, die kritische Dienstleistungen erbringen und von langfristigen strukturellen Wachstumstrends profitieren können." 
Gregor Kurth, Partner bei Igneo: "Unsere Investition in die Neumann Gruppe folgt der Strategie von Igneo, Partnerschaften mit hochwertigen Infrastrukturunternehmen einzugehen, die kritische Dienstleistungen erbringen und von langfristigen strukturellen Wachstumstrends profitieren können." © Circe Hamilton für Igneo

Eckpunkte:

  • Igneo erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an der Neumann Gruppe
  • Zum Einsatz kommen Gelder institutioneller Investoren

Igneo Infrastructure Partners will eine Mehrheitsbeteiligung an der Neumann Gruppe übernehmen. Diese ist eine führende Plattform für das Recycling von Schlacke aus Müllverbrennungsanlagen („MVA-Schlacke“) in Deutschland. Darüber informiert der globale Infrastruktur-Investmentmanager mit einem verwalteten Vermögen von 25,9 Milliarden Euro per Aussendung. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Die Transaktion wird durch Mittel aus der jüngsten European Diversified Infrastructure-Strategie von Igneo finanziert, die sich auf Investitionen in hochwertige Infrastrukturunternehmen mit starkem Wachstumspotenzial in Sektoren konzentriert, in denen Igneo über tiefgreifende Erfahrung verfügt. Zur Erinnerung: Viele deutsche institutionelle Investoren sind in Igneo European Diversified Infrastructure Funds (EDIF) allokiert.

Über die Zielgesellschaft
Die Neumann Gruppe mit Hauptsitz in Burg bei Magdeburg ist einer der führenden europäischen Anbieter für Recycling von MVA-Schlacke und erbringt wichtige Dienstleistungen für Betreiber von Anlagen, die Energie aus der Abfallverbrennung erzeugen (Waste-to-Energy) und deren Betriebe auf die kontinuierliche Entsorgung und Aufbereitung von MVA-Schlacke angewiesen sind. Über ihre vollständig integrierte Plattform verarbeitet die Neumann Group jährlich rund 1,5 Millionen Tonnen Restasche und gewinnt dabei wertvolle Rohstoffe sowie hochwertige Sekundärbaustoffe zurück.

Management bleibt an Bord
Die Transaktion wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen sein, wobei Igneo neben dem CEO und Miteigentümer der Neumann Gruppe, André Hartl, sowie dem bestehenden Managementteam zum Mehrheitsaktionär wird.

Gregor Kurth, Partner bei Igneo, sagte: „Unsere Investition in die Neumann Gruppe folgt der Strategie von Igneo, Partnerschaften mit hochwertigen Infrastrukturunternehmen einzugehen, die kritische Dienstleistungen erbringen und von langfristigen strukturellen Wachstumstrends profitieren können. Die Neumann Gruppe nimmt eine marktführende Position in einem attraktiven und nachhaltig wachsenden Segment ein und stützt sich auf langjährige Kundenbeziehungen, fundiertes technisches Know-how und eine hochentwickelte Infrastrukturplattform.

Aufbauend auf dem soliden Fundament, das Heiko Neumann und seine Familie geschaffen haben, freuen wir uns darauf, gemeinsam mit André Hartl und seinem Team die nächste Wachstumsphase zu unterstützen und die Rolle der Neumann Gruppe bei der Fortentwicklung der Kreislaufwirtschaft weiter zu stärken.“

André Hartl, CEO von Die Neumann Gruppe, äußert sich wie folgt: „Die Neumann Gruppe hat sich zu einem führenden europäischen Anbieter Recyclingdienstleistungen im Bereich der Schlackeaufbereitung entwickelt und betreut Kunden in zahlreichen Märkten in ganz Europa. Mit Igneo haben wir einen starken Partner an unserer Seite, um die nächste Phase unseres Wachstums voranzutreiben, unsere Marktposition weiter zu festigen und in neue geografische Regionen zu expandieren.“ (aa)

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