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Hypo Real Estate Holding lagert Pensionsverpflichtungen aus

Vedra Pensions erwirbt die Pensionsverbindlichkeiten der Hypo Real Estate Holding (HRE) im Rahmen eines Pension Buy-outs.

Michael Christner, Geschäftsführer von Vedra
Michael Christner, Geschäftsführer von Vedra© Liquid Kommunikationsdesign

Die Hypo Real Estate Holding GmbH (HRE) überträgt ihre Pensionsverpflichtungen an Vedra Pensions. Dies ist im Wege eines Pension Buy-outs geschehen. Darüber informiert Vedra Pensions per Aussendung. Wie "Institutional Money" exklusiv in Erfahrung bringen konnte, beläuft sich die Summe des von HRE an Vedra anvertrauten Vermögens auf zirka 53 Millionen Euro.

Zur Erinnerung: Die HRE Holding ist eine seit 2009 vom Bund gehaltene ehemalige Bankenholding mit Sitz in München, deren Gesellschafter der Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS) ist. Aufgabe der HRE Holding ist es, alle noch bestehenden Geschäfts- und Kundenbeziehungen abzuwickeln.

„Wir haben mit Vedra einen erfahrenen und professionellen Anbieter von Rentnergesellschaften gewonnen und freuen uns über die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Vedra“, sagt Dr. Peter Schad, Geschäftsführer der HRE Holding. „Für uns war essentiell, dass wir uns auf eingespielte Prozesse und herausragende Expertise verlassen konnten. Ebenso wichtig war es uns, dass die Transaktion zeitnah durchgeführt wurde und Prozesse sowie Kommunikation transparent waren“, ergänzt Schad.

Sowohl Aktiva als auch Passiva übernommen
Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen eines systematischen Auswahlprozesses eine langfristige und zukunftsfähige Lösung für die betriebliche Altersversorgung der Ruhegeldempfänger gesucht. Vedra hat sich in diesem Auswahlverfahren erneut durchgesetzt und im Oktober 2025 eine zuvor gegründete Rentnergesellschaft übernommen, auf die die Pensionsverbindlichkeiten von der HRE Holding übertragen wurden. Ebenfalls übergegangen ist das gegenüberstehende Pensionsdeckungsvermögen, inklusive einer Reihe von Rückdeckungsversicherungen. Diese waren von der HRE Holding in der Vergangenheit zur Sicherung der Pensionsansprüche abgeschlossen worden.

Damit trägt Vedra zukünftig alle mit den Pensionsansprüchen verbundenen Risiken und Zahlungsverpflichtungen. Diese werden innerhalb der Vedra-Gruppe verwaltet und durch eine externe Doppeltreuhand (CTA), bestehend aus Verwaltungs- und Sicherungstreuhand, abgesichert. Auf diese Weise ist eine zweckgebundene Verwendung des Treuhandvermögens gewährleistet. Die Kapitalanlage erfolgt über einen deutschen Spezialfonds.

Vedra investiert erneut einen im internationalen Vergleich üblichen Eigenkapitalbeitrag in die Rentnergesellschaft, so dass eine entsprechende Interessensübereinstimmung sichergestellt wird.

Vertrauensbeweis
„Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Lösung die Gremien der HRE
überzeugen konnte und Vedra den Zuschlag für die Übernahme der Betriebsrenten der HRE erhalten hat“, sagt Michael Christner, Geschäftsführer der Vedra. „Dies ist ein erneuter Beleg dafür, dass unser Geschäftsmodell ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit sicherstellt. Es ist nach der Übernahme der OWH SE i. L. (ehemals VTB) im Juni 2025 erneut eine Anerkennung unserer Expertise und unseres Engagements durch aufsichtsnahe Institutionen, was uns sehr freut. Die Thematik der Rückdeckungsversicherungen hat demonstriert, dass wir zeitgemäße Problemlösungen offerieren können, die nicht nur zuverlässig, sondern auch zukunftsfähig sind.“ (aa)

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