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HSBC: Droht eine Aufspaltung?

Die Großbank HSBC könnte künftig in ein West- und ein Asien-Institut geteilt sein. Das fordert jedenfalls Großaktionär Ping An. Die Nähe der Bank zur chinesischen Regierung spricht allerdings dagegen.

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Der britisch-asiatische Finanzriese "Hongkong and Shanghai Banking Corporation" (HSBC) sollte sich aufspalten. Das fordert der Versicherungskonzern Ping An laut "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Eine Trennung in eine West- und eine Asien-Bank würde zu höheren Bewertungen, geringeren Eigenkapitalanforderungen und mehr geschäftlich-politischem Spielraum führen, begründet Ping An den Vorstoß. Die HSBC macht inzwischen zwei Drittel ihrer Gewinne in Hongkong und China.

Eine Abspaltung des Asiengeschäfts wäre aber nicht unproblematisch: Die USA könnten dem asiatischen Teil den Zugang zum Dollar-Clearing erschweren, argumentieren Kritiker. Zudem bevorzugen viele HSBC-Kunden eine britisch regulierte Bank gegenüber einer unter chinesischer Fuchtel, warnt ein Analyst der Bank of America laut FAZ. Die Nähe zur Regierung in Peking hatte schon in der Vergangenheit für Reibereien gesorgt. Westliche Politiker kritisierten die Bank beispielsweise dafür, wie sich die Führung in Bezug auf das sogenannte Sicherheitsgesetz in Hongkong an die chinesische Regierung "angeschmiegt" hatte, heißt es in dem Bericht.

Beratungen folgen
Mark Tucker, als Group Chairman der oberste Manager der HSBC, hat sich zu der Forderung bislang nicht geäußert. In einer Unternehmensmitteilung heißt es lediglich, die Bank befinde ihre bisherige Strategie für richtig und werde daran festhalten. Dennoch werden die Vorstände zusammen mit dem Aktionär Ping An, der rund neun Prozent der Anteile hält, Mitte Mai über den Vorschlag beraten, berichtet ein Insider gegenüber der Nachrichtenagentur "Reuters". (fp)

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