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Homeoffice-Regeln: Unzufriedenheit nimmt zu

Viele Bankbeschäftigte in Deutschland bewerten die Bedingungen für mobiles Arbeiten kritisch. Eine Verdi-Umfrage zeigt Defizite vor allem bei Unterstützung und Rahmenbedingungen.

© Studio Romantic / stock.adobe.com

Eckpunkte:

  • Ein Teil der Mitarbeiter ist mit den derzeitigen Home-Office-Bedingungen unzufrieden
  • Vor allem der monetäre Faktor verärgert manche Heimarbeiter

Knapp ein Drittel der Beschäftigten in der Bankenbranche in Deutschland ist zumindest teilweise unzufrieden mit den Bedingungen rund um das mobile Arbeiten, also etwa Homeoffice. Das geht aus einer Befragung von mehr als 10.000 Beschäftigten im Sektor hervor, die die Gewerkschaft Verdi in dieser Woche vorgestellt hat.

Beteiligen konnten sich Beschäftigte von öffentlichen und privaten Banken sowie Genossenschaftsbanken, darunter beispielsweise LBBW, Deutsche Bank sowie Sparda-Banken.

Auf die Frage "Wie zufrieden sind Sie bei Ihrer Arbeit mit den Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten", erklärten fünf Prozent "sehr unzufrieden", neun Prozent "unzufrieden" und 15 Prozent "teils/teils". Aber: 32 Prozent sind "zufrieden" und 39 Prozent sogar "sehr zufrieden", wie nachfolgende Grafik zeigt:

Homeoffice-Regeln bleiben teilweise bestehen
Viele deutsche Kreditinstitute hatten während der Corona-Krise großzügige Homeoffice-Regeln eingeführt und diese nach der Pandemie nur teilweise zurückgenommen. Ein Großteil der Häuser erlaubt die Arbeit aus dem Homeoffice weiter an mehreren Tagen pro Woche. In den USA hingegen scheinen die Bank-Arbeitgeber mehr Wert auf Präsenz im Büro zu legen.

Kritik an finanzieller Unterstützung
Knapp die Hälfte der Befragten erklärte, sie seien mit der technischen Ausstattung für das mobile Arbeiten durch das Unternehmen "sehr zufrieden" oder "zufrieden". Auf geringere Zustimmungswerte kam die Frage nach der finanziellen Unterstützung für das mobile Arbeiten. Nur gut ein Viertel der Befragten sagte, sie seien "sehr zufrieden" oder "zufrieden". (mb/Bloomberg)

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