Highlights, Bilder & Video: Das war der Institutional Money Kongress
Frankfurt avancierte erneut für zwei Tage zum Treffpunkt der europäischen institutionellen Szene. Austausch, Vernetzung und Informationsvorsprung standen wie immer ganz oben auf der Agenda. Entsprechend reichte das Themenspektrum von harten Portfoliotheorien über KI bis hin zur Geoökonomie.

Zwei intensive Kongresstage liegen hinter der institutionellen Investmentbranche. Der Institutional Money Kongress (IMK) 2025 im Congress Center Messe Frankfurt bot auch in diesem Jahr eine Plattform für Austausch, Information und Inspiration – mit hoher fachlicher Dichte, zahlreichen renommierten Rednern und regem Besucherinteresse. Der Auftakttalk gab den thematischen Takt vor: Goldman-Sachs-Chefökonom und somit Marktbeweger Jan Hatzius diskutierte unter der Moderation von Gabor Steingart mit ifo-Chef Clemens Fuest, der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm sowie dem Parade-Banker Andreas Raymond Dombret das gegenwärtige und zukünftige makroökonomische Umfeld.
Der Institutional Money Kongress 2025 im visuellen Rückblick
Webers Masterclass
Ein besonderer Programmpunkt war der Auftritt von Axel Weber. Der frühere Bundesbank-Präsident und ehemalige Verwaltungsratschef der UBS sprach im großen Plenum zu geopolitischen Risiken, Inflationsdynamik und deren Auswirkungen auf globale Kapitalmärkte. Sein Vortrag stieß auf enorme Resonanz. Die Mischung aus analytischer Tiefe und strategischem Weitblick machte Webers Ausführungen zu einem der meistdiskutierten Beiträge des Kongresses und sorgte auch am zweiten Veranstaltungstag für einen prall gefüllten Großen Saal.
Spezialthemen & Sonderformate
Auch abseits der Keynotes zeigte der IMK seine Stärke. Zahlreiche Fachvorträge, Diskussionsrunden und Sonderformate gaben Einblick in unterschiedlichste Anlageklassen und Strategien. Besonders beliebt war erneut das Format IM Spezial, das tiefgehende Analysen und Diskussionen zu Einzelthemen wie KI, Geoökonomie oder FBI-Verhandlungstaktiken bot. Zahlreiche Workshops erkundeten marktrelevante Themen zur Portfoliostrategie – sie führten von alternativen, illiquiden Ansätzen zu den gelisteten Märkten und umfassten alle Aspekte von Risikomanagement über Diversifikation bis hin zu Performance.
Vielschichtige Vernetzung
Viele Gespräche fanden tagsüber direkt an den Ausstellerständen oder unmittelbar vor bzw. nach einem der intensiven Gruppengespräche oder einem exklusiven One2One statt. Auch die abendliche Vernetzung kam nicht zu kurz: Der Galaabend – stilvoll inszeniert und kulinarisch hochwertig – bot Raum für Gespräche jenseits der Tagesordnung. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um Kontakte zu vertiefen oder neue Verbindungen zu knüpfen. Die Atmosphäre war entspannt, der Austausch offen und persönlich.
Blick Richtung 2026
Womit eigentlich nur noch der Blick nach vorne bleibt – und zwar auf den 24. und 25. März 2026. Dann findet der nächste Institutional Money Kongress in Frankfurt statt. Anmelden werden Sie sich zwar erst in naher Zukunft können, den entsprechenden Kalendereintrag können Sie aber jetzt schon vornehmen. Allzu viele Details zum Programm wissen wir ehrlich gesagt noch nicht – was wir aber ganz sicher wissen, ist, dass wir uns jetzt schon freuen. In diesem Sinne: Bis zum nächsten Jahr! (hw)



