Helaba bringt nun doch mehr Vergütungsmillionäre auf die Waage
Die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale hat vor kurzem in einem Update die Zahl der hauseigenen Vergütungsmillionäre von zwei auf sieben aktualisiert und kann damit bei der Entlohnung ihrer Spitzenkräfte mit anderen Landesbanken mithalten. Trotzdem gibt es einen kleinen Wermutstropfen...

Die Helaba hat die Zahl der ausgewiesenen Vergütungsmillionäre für das Jahr 2024 auf sieben angehoben. Im vergangenen Sommer war zunächst nur von zwei solchen Vielverdienern die Rede gewesen, wie Bloomberg unter Verweis auf Unternehmensangaben kurz berichtet.
Bei insgesamt sechs Personen lag die Gesamtvergütung 2024 zwischen 1,0 und knapp 1,5 Millionen Euro, wie dem aktualisierten Vergütungsbericht zu entnehmen ist. Bei einer weiteren Person fiel ein Betrag zwischen 1,5 und knapp 2,0 Millionen Euro an. Genaue Summe und Namen werden - wie in solchen Berichten üblich - nicht genannt. Damit hatte die Helaba 2024 einen Vergütungsmillionär weniger als im Jahr davor.
Bonuszahlungen sorgten für Sprung nach oben
Im ursprünglichen Vergütungsbericht 2024 aus dem Sommer hatte die Helaba in einer Fußnote bereits erklärt, dass zum Zeitpunkt der Offenlegung Beschlüsse zu variablen Vergütungselementen noch ausstünden. Der Bericht werde daher später aktualisiert.
Bei Banken in Deutschland gibt es jedes Jahr hunderte Vergütungsmillionäre, vor allem im privaten Bankgewerbe. Doch auch im genossenschaftlichen und im öffentlich-rechtlichen Bankensektor sind solche Vielverdiener zu finden, etwa bei den großen Landesbanken. So hatte die BayernLB für 2024 insgesamt neun Vielverdiener ausgewiesen. Auf diesen Wert kam auch die LBBW.
Die Helaba hatte in den Jahren 2023 und 2024 jeweils deutlich mehr als 700 Millionen Euro vor Steuern verdient und Rekordgewinne erzielt.
In den Statistiken zu den Vergütungsmillionären müssen Mitarbeiter einbezogen werden, die als Risikoträger eingestuft sind - das heißt, deren Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil der Bank auswirkt. (aa)

