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Helaba beendet starre Teamrotation

Die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale versucht mehr Normalität in den Büroalltag zu bekommen und erlaubt ihren Professionals eine höhere Vor-Ort-Präsenz.

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© Photographee.eu / stock.adobe.com

Die Helaba lässt seit dieser Woche wieder einen größeren Anteil der Belegschaft in ihren Büros arbeiten, nachdem wegen der Pandemie die Anwesenheit in der Bank in den vergangenen Wochen noch auf etwa ein Drittel begrenzt gewesen war. Dies sei ein Schritt in Richtung der neuen Arbeitswelt, die nach dem Ende der Coronakrise gelten soll, berichtet Bloomberg.

Straff organisierte Rotation
Die starre Rotation innerhalb von Teams wurde beendet, bestätigte ein Sprecher der Landesbank. Bisher war jedes Team in drei Gruppen aufgeteilt, von denen jeweils eine im wöchentlichen Wechsel in der Bank arbeitete und die anderen beiden mobil, also etwa im Homeoffice. Jetzt gibt es wieder mehr Flexibilität, wobei die Anwesenheit in der Bank die Quote von 50 Prozent zumindest vorerst nicht übersteigen soll.

Laut einer bereits vor längerem geschlossenen Dienstvereinbarung, die nach dem Ende der Corona-Pandemie greifen wird, können die Mitarbeiter der Helaba innerhalb von Deutschland bis zu 50 Prozent mobil tätig sein. Vor Corona hatte die Quote etwa zehn Prozent betragen.

Die Pandemie hatte die Arbeitsabläufe in vielen deutschen Banken auf den Kopf gestellt und zu Homeoffice-Quoten von teils über 90 Prozent geführt. Auch wenn derzeit mehr Mitarbeiter in die Büros zurückkehren, wollen viele Institute auch langfristig verstärkt Heimarbeit zulassen, wie nachfolgende Übersicht zeigt:

  • So gilt bei der BayernLB schon seit ein paar Monaten eine Dienstvereinbarung, die es Mitarbeitern erlaubt, bis zu 100 Prozent mobil zu arbeiten - deutschlandweit ohne Anwesenheitspflicht im Büro. Einschränkungen bestehen bei Kollegen, die in der Bank dringend benötigt werden oder bei denen es regulatorische Vorschriften wie im Handel gibt
  • Die DekaBank räumt derweil ihren Mitarbeitern das Recht ein, 40 Prozent mobil zu arbeiten. Theoretisch sind auch hier bis zu 100 Prozent möglich, wenn beide Seiten des wollen. Das hat die Bank diese Woche auf einer Mitarbeiterversammlung mitgeteilt. Vorerst bleibt die Anwesenheit in der Bank aber Pandemie-bedingt auf 30 Prozent begrenzt
  • Beim Frankfurter Bankhaus Metzler dürfen die Mitarbeiter auch nach der Coronakrise zu mindestens 20 Prozent mobil oder im Homeoffice arbeiten, sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Das geht aus einer Betriebsvereinbarung hervor. Wegen der Pandemie hatte Metzler vor über einem Jahr nahezu alle Geschäftseinheiten für die Heimarbeit ausgestattet. (aa)
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