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Deuten Gold- und Silberoptionen auf eine Kurskorrektur hin?

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Gold- und Silberoptionen weisen derzeit ungewöhnlich positive Schiefewerte auf – was oftmals als Vorzeichen für eine bevorstehende Kurskorrektur gewertet werden kann. Starke Zinssenkungen und ein schwächerer Dollar könnten den Ausblick jedoch ändern.

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Greiff Capital steigt bei Schweizer Aktienspezialist ein

Die Freiburger Fondsgesellschaft setzt ihren Wachstumskurs fort und kauft sich bei einer jungen Schweizer Boutique ein. Die Partner legen einen Aktienfonds auf, den Greiff vermarkten soll. "Early Birds" aus dem institutionellen Lager werden besondere Konditionen geboten.

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Greiff-Capital-Vorstand und Co-Gründer Volker Schilling 
© Marc Pach / FONDS professionell

Der Asset Manager Greiff Capital hat sich an der Schweizer Keynote Funds beteiligt. Dies teilte die Freiburger Fondsgesellschaft mit. Demnach übernimmt Greiff in der Eurozone den Vertrieb für die 2018 gegründete Boutique. Die Gesellschaft mit Sitz in Zürich hat sich auf Aktienstrategien spezialisiert. Über die Höhe der Beteiligung sowie den Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

Die Partner kündigten zudem den Start eines neuen Fonds zum 1. August 2019 an. Der Keynote Equity Opportunities Fund soll weltweit in Unternehmen aus den drei Kategorien "Transformative Qualität", "Plattformunternehmen" und "Spin-Offs" investieren. Damit sind Unternehmen gemeint, die an wirtschaftlichen oder technologischen Umbrüchen beteiligt sind, die eine Basis für Geschäfte anderer Firmen bereitstellen sowie von den Mutterkonzernen abgespaltene Tochtergesellschaften.

50-Punkte-Plan
Jedes Unternehmen wird mittels einer 50-Punkte-Checkliste durchleuchtet. Wichtige Kriterien sind gute Wachstumsaussichten, eine starke Marktposition, eine geringe Verschuldung, ein hoher Cash-Flow sowie ein kompetentes Management. Dabei klopfen die Schweizer auch ab, ob den Unternehmen mit Blick auf Nachhaltigkeit ein schlechter Ruf drohen könnte. Letztlich investieren die Manager in jene 15 bis 30 Unternehmen, die Wachstum zu einem angemessenen Preis bieten.

"Die Kooperation mit Greiff ermöglicht es, dass unsere besondere Fondsstrategie künftig auch einem breiteren Publikum in Europa zugänglich gemacht wird", sagt Peter Heim, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Keynote Funds, der Mitteilung zufolge. Das Keynote-Team um Balthasar Meier, Peter Heim und Thomas Germann hatte diese Strategie zuvor dreizehn Jahre lang bei dem bankenunabhängigen Schweizer Vermögensverwalter WM Partners verfolgt.

"Im Rahmen unserer Fondsanalysen sind wir schon vor einigen Jahren auf die sehr erfolgreiche Arbeit von Balthasar, Peter und Thomas aufmerksam geworden. Die von ihnen verwalteten Fonds gehörten zur jeweiligen Spitzengruppe ihres Segments", berichtet Dachfondsmanager und Greiff-Vorstand Volker Schilling.

Auf Übernahmekurs
Die Beteiligung an der Schweizer Boutique stellt für Greiff Capital einen weiteren Schritt in der Wachstumsstrategie dar. Die Gesellschaft um Vorstandsmitglied Volker Schilling sieht sich als Plattform für Fondsmanager und ihre Ideen. So übernimmt das Haus einerseits vermögensverwaltende Fonds, wenn die Initiatoren das Management nicht mehr fortführen wollen, etwa aus regulatorischen Gründen.

Andererseits will Schilling talentierten Managern eine Ausgangsbasis bieten, die bei ihrem bisherigen Arbeitgeber unzufrieden sind, abseits von den Zwängen großer Häuser agieren oder sich selbstständig machen wollen. Die Freiburger agieren zudem auch als Vertriebspartner. So übernahm Greiff im Frühjahr die Vermarktung für die Earth Resource Investment Group der Rohstoff-Experten Joachim Berlenbach und Georges Lequime. Weiterhin zählt Schilling zu den Partnern der Zukunftsfonds-Macher Lenny Fischer und Kai Diekmann. Greiff Capital lenkt den Zukunftsfonds, mit dem der ehemalige Eigner der BHF-Bank und der Ex-Bild-Chefredakteur die Deutschen zum Investmentsparen bewegen wollen.

Schwelle gesenkt
Den Keynote-Fonds wollen die Freiburger hierzulande mit zwei Anteilsklassen vermarktet. Institutionelle Anleger können die Anteilsklasse I (LU1920072326) bis Ende 2019 ab einer Mindestanlagesumme von 100.000 Euro erwerben. Ab 2020 steigt die Schwelle für den Kauf auf 500.000 Euro. (ert)

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