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Green Token: aream setzt bei Erneuerbaren Energien auf Blockchain

Die aream Group hat sich an einem System beteiligt, über das Erneuerbare Energien mit Hilfe der Blockchain-Technologie verwaltet werden. Ab Dezember können die Green Token gehandelt werden.

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© Chan2545/stock.adobe.com

Der Schritt war zu erwarten: Denn Erneuerbare Energien sind dezentral angelegt, viele Anlagen summieren ihre Leistung zu großen Strommengen. Ein logischer Schritt ist es in Folge, auch das Management dezentral zu organisieren: auf einer Blockchain. Das 2008 in Frankreich gegründete Unternehmen WPO SAS treibt diese Entwicklung mit der Ausgabe von Green Token voran. „Künstliche Intelligenz und Blockchain ermöglichen neue Wirkungsgrade beim Betrieb der Anlagen“, sagt Markus W. Voigt, CEO der aream Group. „Deshalb beteiligen wir uns an dem System.“

Erstes Green-Token-Angebot
Die WPO ist ein führendes, unabhängiges europäisches Unternehmen für die Verwaltung erneuerbarer Anlagen und dazugehörender Dienstleistungen – und hat gerade das erste Green-Token-Angebot auf den Markt gebracht, für das eine Genehmigung der französischen Finanzmarktaufsicht ausgestellt wurde. Das Offering läuft noch bis zum 12. November 2020.

„Die WPO ist eine bekannte Größe im europäischen Markt für Erneuerbare“, sagt Voigt. Die Plattform verwaltet, administriert oder beaufsichtigt mehr als 600 Anlagen in zwölf europäischen Ländern mit einer Kapazität von mehr als fünf Gigawatt, das sind 2.000 Windräder und rund 12 Millionen Solarmodule.

Turbo für die Energiewende?
Das Unternehmen will die Blockchain als Schlüsselinstrument zur Unterstützung von Veränderungen im Energiesektor nutzen. „Seit fast drei Jahren arbeitet die WPO mit der Blockchain-Technologie zur Zertifizierung Erneuerbarer Energien an den Grundlagen, neben der Optimierung der Anlagen auch den Datenfluss nutzen zu können“, sagt Voigt. Damit lässt sich die Energiewende deutlich beschleunigen. „Mit dieser Entwicklung im Hinterkopf ist der Green Token als neuer digitaler Vermögenswert ein schlüssiges Investment“, so Voigt.

Zahlreiche Vorteile
Green Token eröffnen allen Marktteilnehmern neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle:

1. Eine für den Energieübergang spezifische Zahlungsmethode,

2. Ermöglichung des diskontinuierlichen und direkten Stromhandels,

3. Ausstellung von Zertifikaten mit hoher Zuverlässigkeit, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit bieten,

4. Ermöglichung der vorausschauenden Wartung sowie der Automatisierung von Versicherungen und Garantien.

„Green Token sollten allen professionellen Akteuren im Energiesektor sowie Einzelpersonen zur Verfügung gestellt werden", erklärt WPO-Geschäftsführer Duncan Levie.

Die WPO werde so eine europäische Multi-Service-Plattform für die Verwaltung der Energiedaten aufbauen. Die 15 Millionen Token werden den Erwerbern ab 23. November 2020 eingebucht, ab 1. Dezember 2020 können die Green Token dann auf der französischen Savitar-Plattform oder direkt im Green-Token-Netzwerk frei gehandelt werden. (aa)

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