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Gothaer: So lief es 2018, diese „Exoten“ kommen ins Portfolio

Der Gothaer-Konzern verzeichnete für das Jahr 2018 bei allen relevanten Kennzahlen gute Fortschritte. Damit auf der Kapitalseite auch zukünftig auskömmliche Renditen erzielt werden, erhöht das Asset Management ihr Exposure in am ersten Blick „ungewöhnlichen“ Anlagesegmenten.

Dr. Karsten Eichmann, Vorstandsvorsitzender des Gothaer Konzerns
Dr. Karsten Eichmann, Vorstandsvorsitzender des Gothaer Konzerns
© Gothaer

Für die Gothaer war 2018 ein ansprechendes Jahr. Immerhin konnten die Beitragseinnahmen sowie andere Kennzahlen im Vergleich zur Vorperiode gesteigert werden. „Das Jahr 2018 war ein weiteres gutes Jahr für den Gothaer Konzern. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen auf Konzernebene um 2,1 Prozent auf 4.383 Millionen Euro. Dabei trugen alle Sparten zum Wachstum bei: Starker Wachstumstreiber war die Kompositversicherung mit einem Plus von 1,8 Prozent bei den gebuchten Beiträgen auf 2.224 Millionen Euro. Auch der Bereich Leben trug mit einem Plus von 3,6 Prozent zu einem deutlichen Wachstum bei“, erklärte Dr. Karsten Eichmann, Vorstandsvorsitzender des Gothaer Konzerns, auf der Bilanz-Pressekonferenz Ende dieser Arbeitswoche. Da die Prüfung des Konzernabschlusses noch nicht abgeschlossen ist, sind die Konzernwerte noch vorläufig.

Die gebuchten Beiträge nach Sparten

Rating bestätigt
„Sehr erfreulich ist auch, dass wir 2018 in einem herausfordernden Umfeld erneut unsere Finanzstabilität unter Beweis stellen konnten: Standard & Poor's hat unsere guten Rating-Noten mit stabilem Ausblick erneut bestätigt“, erläutert Eichmann. Dabei würden die breite Aufstellung des Konzerns und die gute Profitabilität die Basis für den Erfolg bilden. Auch die Kapitalbasis konnte weiter gestärkt werden: Das Konzerneigenkapital lag zum Jahresende bei 1.159 Millionen Euro (Vorjahreswert 1.036 Mio. Euro).

Wie des Weiteren bekannt wurde, wurden die Solvenzquoten auf Gruppenebene sowie bei der Gothaer Lebensversicherung und der Gothaer Krankenversicherung weiter verbessert – die anderen Risikoträger sind stabil.

Neue Wege bei der Kapitalanlage
Der Gothaer Konzern lieferte im historischen Niedrigzinsumfeld insgesamt gute Kapitalanlage-Ergebnisse. Das Kapitalanlagevolumen lag Ende des Jahres 2018 bei 28.746 Millionen Euro (nach HGB). „Der Anteil der Anlagen mit einem Investmentgrade-Rating war mit 96,7 Prozent weiterhin auf hohem Niveau (Vorjahr 95,7 Prozent). Was den Ausblick auf 2019 betrifft, so stehen der weitere Abbau von Credit-Positionen und der Aufbau nicht börsen-notierter Assets bei uns im Fokus. Wir wollen staatlich besicherte Exportkredite im Volumen von bis zu 500 Millionen Euro und besicherte Handelsfinanzierungen von bis zu 500 Millionen Euro kaufen“, kündigte Harald Epple, Finanzvorstand des Gothaer Konzerns, an. (aa)

Redaktioneller Hinweis: "Institutional Money" interviewte Gothaer-Asset-Management-Vorstandssprecher Christoph Kessler für die letzte Printversion, die Ende März 2019 erschien. Nachzulesen auf den Seiten 84ff oder im E-Magazin HIER.

 

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