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Goldman Sachs will nach Superjahr Händlern höhere Boni gewähren

Goldman Sachs Group plant, die Boni für die Handelsabteilung um bis zu 20 Prozent anzuheben. Denn der Bereich hat im Unternehmen seine Stellung als Top-Einnahmequelle zurückerobert.

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© Montri / stock.adobe.com

Die Händler von Goldman Sachs haben dieses Jahr offenbar gute Arbeit geleistet, die vom Unternehmen folgerichtig auch mit höheren Boni honoriert werden soll, wie Bloomberg berichtet. Die üppigeren Gehaltsschecks stehen im Zusammenhang mit einem Ertragssprung von 49 Prozent nach einem schleppenden Jahrzehnt für die Bank, die einst der Neid der Wall Street war. Einige Handelssegmente, insbesondere im Bereich Festverzinsliche Wertpapiere, können mit viel höheren Prämien rechnen. Die Führung möchte verhindern, dass Mitarbeiter, die viel Geschäft hereinbringen, von finanzkräftigen Buy-Side-Unternehmen abgeworben werden, die von Größen wie Ken Griffin, Izzy Englander und Steven Cohen geleitet werden.

Nicht alles über einen Kamm scheren
Es soll größere Unterschiede bei den Auszahlungen geben als in den Vorjahren, wobei einige Mitarbeiter sich möglicherweise mit weniger bescheiden müssen, obwohl sie mehr Einnahmen generiert haben, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. An den endgültigen Zahlen werde noch gefeilt. Sie hängen davon ab, wie gut das Unternehmen mögliche Rückschläge in den letzten Wochen des Jahres vermeiden kann.

Gute Händler werden finanziell belohnt
Innerhalb der Marktsparte erhalten Händler, die die wilden Kursausschläge gemeistert haben, viel größere Boni als Mitarbeiter aus dem Sales, die Kundenbeziehungen pflegen. Zwar konnten viele Sales-Mitarbeiter mehr Geschäft machen, teilweise sei dies aber lediglich auf den prestigeträchtigen Namen Goldman zurückzuführen gewesen, sagte ein leitender Angestellter. (aa)

 

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