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Gewinne bei Private Equity erstmals seit zwei Jahren rückläufig

Zum ersten Mal seit zwei Jahren sind die Gewinne gemäß State Street Global Exchange Private Equity Index rückläufig.

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© Egor / stock.adobe.com

Wie State Street berichtet, hat ihr State Street Global Exchange Private Equity Index (GXPEI) das erste Quartal 2018 „nur“ mit einem leichten Plus von 2,44 Prozent beendet. Die Kategorie der Buyout-Fonds beendete ihre Phase von acht Quartalen überdurchschnittlicher Performance mit einem Plus von 2,09 Prozent und blieb damit hinter der Rendite von 3,78 Prozent bei Venture-Capital-Fonds und 2,46 Prozent bei Private-Debt-Fonds zurück.

Index basiert auf umfangreicher Datenbasis
Der Private Equity Index basiert auf direkt bezogenen Limited-Partnership-Daten und vermittelt unter Einbeziehung von mehr als 2.800 einzelnen Private-Equity-Gesellschaften ein Bild über mehr als 2,8 Billionen Dollar an Private-Equity-Investments zum 31. März 2018.

„In einem Umfeld anhaltender geopolitischer Unsicherheiten, eskalierender Handelskriegsrisiken und steigender Zinsen nahm die Schwankungsintensität im ersten Quartal 2018 über alle Anlageklassen zu", kommentiert Will Kinlaw, Senior Managing Director und Global Head of State Street Associates, einem zu State Street Global Exchange gehörenden Geschäftsbereich. „Der vierteljährliche Beteiligungsbeitrag der Manager fiel auf ein Zwei-Jahres-Tief, und auch die Ausstiegsaktivitäten gingen zurück, was auf eine gewisse Vorsicht schließen lässt.“

Laut State Street seien für das erste Quartal besonders hervorzuheben:

  • Buyout-Fonds beendeten ihre acht Quartalsphase, in der die höchsten Renditen bei den drei wichtigsten Private-Equity-Strategien (Buyout, Venture Capital und Private Debt) erzielt wurden.
  • Bei allen Strategien ging das Renditeniveau vierteljährlich zurück.
  • Venture Capital führte mit einer Rendite von 3,78 Prozent gegenüber 4,21 Prozent im vierten Quartal 2017 und Private-Debt-Fonds mit 2,46 Prozent gegenüber 3,15 Prozent im vierten Quartal.
  • Den größten Rückgang verzeichnete der Bereich Buyout, der im vierten Quartal von 5,23 Prozent auf 2,09 Prozent zurückging.
  • Im ersten Quartal 2018 setzte sich die Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro mit 2,42 Prozent fort.
  • Auf europäische Private-Equity-Fonds entfiel ein Quartalsgewinn von 2,88 Prozent in US-Dollar (0,41% interne Rendite in EUR), auf US-Fonds entfielen 2,44 Prozent und auf Fonds mit Schwerpunkt auf den Rest der Welt 1,92 Prozent.
  • Bei den Branchen führten IT-Fonds mit einer vierteljährlichen Rendite von 5,20 Prozent, was einem leichten Rückgang gegenüber 5,91 Prozent im vierten Quartal entspricht. Es folgten Finanzmarkt-Fonds – der einzige Wirtschaftssektor, in dem sich die Rendite gegenüber dem Vorquartal erhöhte; hier gab es im vierten Quartal eine Steigerung von 2,66 Prozent auf 4,93 Prozent. Im Industriesektor, dem Spitzenreiter der letzten beiden Quartale, sanken die Renditen im vierten Quartal von 6,68 Prozent auf 1,56 Prozent.

 

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