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Sprengsatz: George Soros entgeht Attentat

Der Starinvestor ist offenbar nur knapp einem Bombenanschlag entkommen. Im Briefkasten seines privaten Wohnsitzes wurde ein Sprengsatz gefunden, das FBI leitete eine kontrollierte Explosion ein.

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© Simon Dawson / Bloomberg

Auf dem Anwesen des US-amerikanischen Investors und Milliardärs George Soros haben US-Ermittler eine Briefbombe entschärft. Ein Angestellter habe den Sprengsatz in Soros‘ Briefkasten entdeckt, berichtet die "New York Times" unter Berufung auf die Polizei. Der Hausherr war zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend. Über die Hintergründe der Tat ist bislang nichts bekannt. Das FBI ermittelt in alle Richtungen. 

Soros hat ein Vermögen mit Börsengeschäften und Finanzwetten aufgebaut. Der 88-jährige Holocaust-Überlebende gilt wegen seines politischen Engagements für liberale Positionen gerade in der rechtsextremen Szene als Hassfigur. Auch in seinem Heimatland Ungarn hat sich Soros viele Feinde gemacht. Ministerpräsident Viktor Orbán beschuldigt ihn unter anderem, die "Masseneinwanderung" von Muslimen nach Europa zu organisieren.

Auch US-Präsident Trump hat ein Problem mit Soros
In den USA hat Soros über Jahre die Demokraten unterstützt. So finanzierte er etwa als wichtigster Geldgeber John Kerry bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2004, als dieser gegen den damaligen Amtsinhaber George W. Bush antrat. Er soll auch für die Wahlkämpfe von Barack Obama im Jahr 2008 sowie Hillary Clinton im Jahr 2016 gespendet haben. 

US-Präsident Trump wettert häufig gegen den 88-Jährigen. Als vor einigen Wochen Tausende Menschen in den USA gegen die Nominierung des umstrittenen Juristen Brett Kavanaugh als Richter für den Supreme Court protestierten, twitterte Trump, diese Bürger seien professionelle Demonstranten, "bezahlt von Soros und anderen". (fp)

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