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Genossenschaftsbanken auf Schrumpfkurs

Immer mehr Volks- und Raiffeisenbanken schließen sich zusammen. Damit sinkt die Zahl der Institute, berichtet der Genossenschaftsverband. Auch das Filialnetz wird zusehends grobmaschiger.

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© Friedberg / stock.adobe.com

Bei den deutschen Volks- und Raiffeisenbanken bahnen sich für das laufende Jahr schon Ende Februar 15 Zusammenschlüsse an. Bereits 2021 hatten sich ebenso viele Institute aus dem Genossenschaftslager zusammengetan. Dies berichtet die Nachrichtenagentur DPA und beruft sich auf Angaben des Genossenschaftsverbands. Darin haben sich die Volks- und Raiffeisenbanken Deutschlands, mit Ausnahmen von Bayern und Baden-Württemberg, zusammengeschlossen.

"Mit Blick auf die unveränderten Herausforderungen durch Negativzinsen, Regulatorik und Digitalisierung, aber auch angesichts der Transformationsbestrebungen zu einer nachhaltigen Wirtschaft, wird sich dieser Prozess weiter fortsetzen", sagt der Vorstandsvorsitzende des Genossenschaftsverbandes, Ingmar Rega. Einer Umfrage unter den Mitgliedern zufolge befürworten 13 Prozent ein Zusammengehen in den nächsten fünf Jahren. Gut ein Viertel der befragten halten eine Fusion zumindest für wahrscheinlich.

Filialnetz ausgedünnt
Neben den Zusammenschlüssen machen die Institute weiterhin Filialen dicht. So schrumpfte die Zahl der mit Personen besetzten Zweigstellen um 223 auf 3.866, berichtet die DPA. Zudem schlossen die Genossenschaftsbanken 68 reine Automaten-Standorte, womit der Verband noch 2.400 Selbstbedienungsstellen zählt. Im Zuge der Eindämmungsmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie hatte in der gesamten Bankbranche das Filialsterben zugenommen. Um noch vor Ort präsent zu sein, teilen sich mitunter Genossenschaftsbanken Standorte mit Sparkassen. (ert)

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