Fusion voraus: Zwei nordrhein-westfälische Banken wollen zusammengehen
Die Aachener Bank und die Volksbank Heinsberg planen, sich zusammenzuschließen. Die Vorstände und die Aufsichtsräte haben sich bereits für eine Fusion entschieden, die Vertreter der Institute müssen ihr Votum noch abgeben.

Die Vorstände und Aufsichtsräte der Aachener Bank und der Volksbank Heinsberg haben sich einstimmig für eine Fusion ihrer Häuser ausgesprochen. Dies teilen die beiden Institute in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Die Vertreter der Banken sollen bei außerordentlichen Versammlungen, die für den November dieses Jahres anberaumt sind, ihr Votum abgeben.
Die rechtliche Eintragung der Fusion ist für Sommer 2026 vorgesehen, die technische Zusammenführung soll im Herbst kommenden Jahres erfolgen. Mit dem Zusammenschluss würde eine der größten Volksbanken in der Region mit einer Bilanzsumme von rund vier Milliarden Euro und etwa 114.000 Privat- und Firmenkunden entstehen.
Antwort auf wachsende Herausforderungen
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der beiden Banken befürworten ausdrücklich das Zusammengehen. "Wir agieren aus Überzeugung und Weitsicht – diese Fusion ist unsere Antwort auf die wachsenden Herausforderungen für Regionalbanken", erklären die Vorstände in der Pressemitteilung.
Für die Klientel der Institute soll der gewohnte Service auch nach der Fusion bestehen bleiben. Alle Geschäftsstellen sollen erhalten werden. Die persönlichen Ansprechpartner werden ihre Kunden auch künftig betreuen. Auch ihre Namen sollen die Banken beibehalten. Die insgesamt über 540 Mitarbeiter der beiden Banken erhalten eine Beschäftigungsgarantie. Fusionsbedingte Kündigungen seien ausgeschlossen, heißt es in der Pressemitteilung. (am)

