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Franklin Templeton: Unternehmen gehen zu spät an die Börse

Unternehmen wagen immer später den Schritt aufs Aktienparkett. Für Anleger bleibt das nicht ohne Konsequenzen, sagt Stephen Dover, Head of Equities bei Franklin Templeton.

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Viele Unternehmen bleiben lange Zeit in Privatbesitz, bevor sie an die Börse gehen – wenn sie diesen Schritt überhaupt wagen. Der Trend zum späten Börsengang beeinflusst die Dynamik des Anteilsarktes insgesamt, sagt Stephen Dover, Head of Equities bei Franklin Templeton.

So findet zum Beispiel bei vielen Unternehmen ein Großteil der Wertsteigerung bereits vor dem Börsengang statt. Wer erst mit dem IPO einsteigt, wird mitunter enttäuscht. "Viele der Unternehmen, die in jüngster Zeit an die Börse gegangen sind, verzeichneten im Nachgang ihres Börsengangs keine vergleichbare Wertsteigerung mehr", sagt Dover.

Entsprechend sollten sich Anleger überlegen, ob sie nicht vorher schon ins Unternehmen einsteigen möchten. Möglich ist das zum Beispiel über spezialisierte Investmentfonds, die in Privatunternehmen investieren. "Investmentfonds haben in der Regel einen besseren Zugang zu Informationen über diese privaten Unternehmen, da sie an Kapitalerhöhungen teilnehmen", erklärt Dover. Dadurch würden sie Zugang zu den Finanzdaten und Managementteams der Unternehmen erhalten.

Frühzeitiger Zugang dank Fonds
Unternehmen, die noch nicht an der Börse notieren, bevorzugen in der Regel langfristige Anleger. Daher bieten sie ihre Anteile häufig Investmentfonds an, da diese normalerweise langfristig an ihren Positionen festhalten. "Dank dieser Praxis eröffnet sich Anlegern in Investmentfonds das Potential eines frühzeitigen Zugangs zu Wachstumsunternehmen, noch bevor diese an die Börse gehen", sagt Dover. Das private Unternehmen wiederum profitiert von einer stabilen Anlagebasis. (fp)

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