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Franklin Templeton übernimmt 34-Milliarden-Dollar-Investmentboutique

Der US-amerikanische Fondsriese erwirbt mit Lexington Partners einen Spezialisten auf dem Gebiet der alternativen Anlagen und kann damit insbesondere seine Expertise in den Bereichen sekundäre Private-Equity- und Co-Investment-Fonds ausbauen.

Jenny Johnson, Präsidentin und CEO von Franklin Templeton
Jenny Johnson, Präsidentin und CEO von Franklin Templeton
© Franklin Templeton

Franklin Resources, eine globale Investment-Management-Organisation, die unter dem Namen Franklin Templeton tätig ist, hat eine Übernahmevereinbarung mit Lexington Partners, einem führenden globalen Verwalter von sekundären Private-Equity- und Co-Investment-Fonds, geschlossen. Diese Akquisition soll die Kompetenzen von Franklin Templeton im Bereich der alternativen Anlagen verstärken und die bestehenden Schwerpunkte in den Bereichen Immobilien, private Kredite und Hedge-Fonds-Strategien ergänzen. Über diesen Deal informiert Franklin Templeton per Aussendung.

Franklin Templeton hat sich verpflichtet, sein Alternatives Plattform  durch eine Kombination aus Übernahmen und organischem Wachstum auszubauen. Mit der Übernahme von Lexington wird das von Franklin Templeton verwaltete  Vermögen im Bereich Alternatives zum Zeitpunkt des Transaktionsabschlusses voraussichtlich rund 200 Milliarden US-Dollar betragen.

Transaktionsbedingungen und finanzieller Impact
Franklin Templeton erwirbt 100 Prozent von Lexington von den derzeitigen Eigentümern für eine Barzahlung von insgesamt 1,75 Milliarden US-Dollar, die sich aus einer Milliarde US-Dollar bei Abschluss und zusätzlichen Zahlungen in Höhe von insgesamt 750 Millionen US-Dollar über die nächsten drei Jahre zusammensetzt. Lexington wird als Specialist Investment Manager innerhalb von Franklin Templeton tätig sein, wobei das derzeitige Managementteam seine Funktionen auch nach der Transaktion beibehalten wird. Im Rahmen der Transaktion erhalten die Partner und Mitarbeiter von Lexington gleichzeitig eine 25-prozentige Beteiligung an Lexington, die über einen Zeitraum von fünf Jahren unverfallbar ist, sowie 338 Millionen US-Dollar an leistungsabhängigen Barprämien, die über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren ausgezahlt werden.

Die Transaktion wird aus den bestehenden Bilanzressourcen von Franklin Templeton finanziert und wird sich voraussichtlich unmittelbar auf den bereinigten Gewinn pro Aktie auswirken. Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und soll bis zum Ende des zweiten Steuerquartals 2022 abgeschlossen werden.

Private-Equity-Secondaries sind gefragt
„Wir freuen uns sehr, Lexington und sein erstklassiges Team willkommen zu heißen", erklärt Jenny Johnson, Präsidentin und CEO von Franklin Templeton. „Diese Akquisition wird uns in die Lage versetzen, aus dem sehr gefragten Sekundärmarkt für Private Equity zu profitieren, einem Wachstumsbereich, der die bestehenden Möglichkeiten von Franklin Templeton im Bereich der alternativen Anlagen ergänzt, um das wachsende Bedürfnis unserer Kunden nach alternativem Asset Management weltweit zu bedienen.“

Über Lexington
Seit seiner Gründung im Jahr 1994 hat sich Lexington als einer der weltweit größten und erfolgreichsten unabhängigen Manager von sekundären Private-Equity- und Co-Investment-Fonds etabliert. Lexington hat von mehr als 1.000 institutionellen Anlegern insgesamt mehr als 55 Milliarden USD-Dollar an Verbindlichkeiten aufgebracht und das Kapital in mehr als 4.500 Sekundär-, Co-Investment- und Primärbeteiligungen eingesetzt. Lexington tätigt derzeit Investitionen aus seinem globalen Flaggschiff-Sekundärfonds in Höhe von 14 Milliarden US-Dollar, seinem Sekundärfonds für den mittleren Markt in Höhe von 2,7 Milliarden US-Dollar und seinem Co-Investment-Vehikel in Höhe von 3,2 Milliarden US-Dollar.

Lexington ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit gebührenbasierten Assets under Management von derzeit 34 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen verfügt über acht Niederlassungen, die strategisch in den wichtigsten Zentren für Private Equity und alternative Investitionen liegen, darunter New York, Boston, Menlo Park, London, Hongkong, Santiago, São Paulo und Luxemburg. Die 35 Partner und Direktoren von Lexington verfügen im Durchschnitt über 17 Jahre Erfahrung im Bereich alternativer Anlagen und sind seit mehr als 14 Jahren gemeinsam bei Lexington tätig.

Die Übernahme wurde so strukturiert, dass das Lexington-Team weiterhin in erheblichem Umfang an Lexington als Eigner beteiligt ist, so dass diese Professionals weiterhin eine enge Verbindung zu den Gesellschaftern haben.

"Starke und komplementäre Ergänzung"
Tom Gahan, Head of Alternatives bei Franklin Templeton, kommentiert: "Lexington ist eine starke und komplementäre Ergänzung unserer Kapazitäten im Bereich alternative Anlagen. Die Kombination der führenden Private-Equity-Expertise von Lexington mit der Stärke von Clarion Partners im Immobilienbereich, der  Private Debt Expertise von Benefit Street Partners und dem Hedge-Fonds-Angebot von K2 Advisors bietet Franklin Templeton eine umfangreiche und vielfältige Plattform für alternative Anlagen." (aa)

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