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Fisch knackt wichtige Marke, kündigt Offensive an und stellt Leute ein

Zuflüsse in Multi-Asset- und High-Yield-Strategien sowie die gute Wertentwicklung nahezu aller hauseigenen Strategien sorgten dafür, dass Fisch Asset Management beim verwalteten Vermögen eine zumindest aus Schweizer Sicht wichtige Schwelle überschreiten konnte.

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Juerg Sturzenegger, Fisch AM: "Auf der Produktseite planen wir die weitere Verstärkung des Portfoliomanagements und unserer Research-Kapazitäten, sowie eine gezielte Vertriebsexpansion außerhalb unserer bisherigen Kernmärkte."
© Fisch AM

Fisch Asset Management kann mit dem abgelaufenen Kalenderjahr zufrieden sein. Denn zum Stichtag 31. Dezember 2017 wies die Schweizer Boutique mit der speziellen Expertise im Segment der Unternehmens- und Wandelanleihen, 10,59 Milliarden Franken (EUR 9,05 Mrd.) an verwalteten Vermögen auf. „Wir sind sehr zufrieden mit dem 23. Geschäftsjahr seit der Gründung – sowohl hinsichtlich der Performance-Ausweise unserer Strategien als auch bezüglich des Kundeninteresses“, so Fisch AM-CEO Philipp Good.

Harter Kampf um Institutionelle
Die 10,59 Milliarden Franken Assets under Management per Jahresende 2017 bedeuten eine Erhöhung um rund eine Milliarde gegenüber dem 31. Dezember 2016. „Damit behaupteten wir uns im stark umkämpften Markt der institutionellen Investoren. Die höchste Nachfrage und entsprechende Zuflüsse erhielten unsere Anlagelösungen in den Segmenten High-Yield-Bonds und Multi Asset“, sagt Good.

Niedrige Vola machte es 2017 nicht leicht
Im Jahr 2017 schnitten risikobehaftete Assets wie beispielsweise Aktien ein weiteres Mal positiv ab – und dies bei äußerst niedriger Volatilität. „Für uns als aktiven Manager, der Risiken sehr kontrolliert eingeht, war es in diesem Umfeld umso schwieriger, erfolgreich zu navigieren und eine Outperformance zu erzielen. Deshalb ist es erfreulich, dass uns dies gelang, und nunmehr rund drei Viertel unserer Strategien über drei und fünf Jahre gesehen vor ihren jeweiligen Benchmarks liegen. 2017 waren es sogar neun von zehn“, so Good.

Doppelspitze nunmehr gut eingearbeitet
Die strategische Nachfolgeregelung mit der Anfang 2017 installierten CEO-Doppelspitze hat sich laut Gesellschaftsangaben etabliert. Dazu meint Pius Fisch, Mitbegründer des Unternehmens: „Philipp Good und Juerg Sturzenegger als CEOs haben unsere hohen Erwartungen voll erfüllt. Wir wissen die Firmenführung in besten Händen und freuen uns auf die anspruchsvollen Aufgaben der Zukunft. Wie geplant konnte ich deshalb per 1. Januar 2018 aus der Geschäftsleitung austreten. Mein Bruder und ich bleiben dem Unternehmen weiterhin erhalten, er als Verwaltungsrat und im Portfoliomanagement und ich als Verwaltungsratspräsident und im Bereich Legal & Compliance.“

Offensive Personalpolitik
Laut CEO Juerg Sturzenegger blicke die Firma auf dieses Jahr mit großen Erwartungen: . Immerhin werden neue Prozesse eingeführt und eine organische und technologische Weiterentwicklung fortgeführt. Dazu gehören insbesondere substanzielle Investitionen in unsere IT-Infrastruktur, wo Fisch AM für Themen von Datenmanagement bis künstliche Intelligenz führende Technologiepartner an Bord holt. Diese Weichenstellungen sollen alle Bereiche der Firma effizienter und schlagkräftiger machen. "Auf der Produktseite planen wir die weitere Verstärkung des Portfoliomanagements und unserer Research-Kapazitäten, sowie eine gezielte Vertriebsexpansion außerhalb unserer bisherigen Kernmärkte“, kündigt Sturzenegger abschließend an. (aa)


Fisch Asset Management ist einer der vielen namhaften Sponsoren am 11. Instiutional Money Kongress, der von 27. bis 28. Februar 2018 im Frankfurter Congress Center stattfindet. Die Schweizer halten dabei einen Workshop zum Thema "Wandelanleihen – zu Recht ein Nischenprodukt?" sowie eine Gruppenspräch zum Thema "Aus der Nische in den Mainstream: EM Corporate Bonds".

Wenn Sie dazu mehr erfahren wollen, klicken Sie auf die beiden Links!

 

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