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First Private erhält prestigeträchtiges Mandat

Die UBS Investment Bank hat die Merger-Arbitrage-Strategie respektive einen entsprechenden Merger-Arbitrage-Index von First Private für ihre QIS-Plattform ausgewählt.

Christian Schuster, First Private: „Durch die Integration in die QIS-Plattform von UBS können institutionelle Investoren nun direkt auf eine innovative Strategie mit geringer Korrelation zu traditionellen Märkten zugreifen.“
Christian Schuster, First Private: „Durch die Integration in die QIS-Plattform von UBS können institutionelle Investoren nun direkt auf eine innovative Strategie mit geringer Korrelation zu traditionellen Märkten zugreifen.“© First Private

Eckpunkte:

  • First Private von UBS Investment Bank für Merger-Arbitrage-Index auf QIS-Plattform ausgewählt
  • Partnerschaft stellt laut First Private einen weiteren Meilenstein dar

UBS Investment Bank hat First Private Investment Management ausgewählt, um die Risikoprämie "Merger Arbitrage" für ihre internationalen Kunden investierbar zu machen. Dazu wurde seit von First Private ein Merger-Arbitrage-Index entwickelt, der nun Teil der globalen Quantitative-Investment-Strategies (QIS)-Plattform von UBS Investment Bank wird. Diese Partnerschaft stellt einen weiteren Meilenstein in der Weiterentwicklung des datengetriebenen Ansatzes von First Private zur Umsetzung von Merger-Arbitrage-Strategien dar, wie die Frankfurter in einer Aussendung festhalten.

Gefragte Strategie
Der Index basiert auf einer quantitativen Strategie, die First Private seit acht Jahren erfolgreich in ihren eigenen globalen systematischen Merger-Arbitrage-Fonds umsetzt.Mithilfe einer proprietären Datenbank und Machine Learning zur Analyse von Übernahmetransaktionen werden Investitionsentscheidungen quantitativ getroffen.

Neben der Kooperation mit UBS Investment Bank bietet First Private die hauseigene Merger-Arbitrage-Strategie auch in anderen Investorenvehikeln an, darunter Managed Accounts, Spezialfonds und UCITS-Fonds, wie der First Private Systematic Merger Opportunities (ISIN DE000A0Q95G3). Die Strategie wird bereits seit Jahren erfolgreich für institutionelle Mandate eingesetzt und ist mittlerweile ein international etabliertes Produkt. So erhielt First Private 2025 den Zuschlag für ein Mandat eines der weltweit größten Staatsfonds.

"...sehen wir als Bestätigung"
„Die Kooperation mit UBS Investment Bank sehen wir als Bestätigung unserer Überzeugung einen quantitativ systematischen globalen Ansatz zu verfolgen“, sagt Christian Schuster, Head of Portfoliomanagement von First Private Investment Management. „Durch die Integration in die QIS-Plattform von UBS können institutionelle Investoren nun direkt auf eine innovative Strategie mit geringer Korrelation zu traditionellen Märkten zugreifen.“

Merger Arbitrage bietet Diversifikation
Zur Erinnerung: Merger Arbitrage ist eine eventgetriebene Investmentstrategie, die darauf abzielt, Preisunterschiede im Zusammenhang mit angekündigten Unternehmensübernahmen auszunutzen. Wenn eine Übernahme angekündigt wird, notiert die Aktie des Zielunternehmens oft unterhalb des Angebotspreises.

Der Merger-Arbitrage-Spread spiegelt das Risiko wider, dass die Übernahme nicht zustande kommt. Da die Ertragsquelle primär vom erfolgreichen Abschluss der Transaktion abhängt und die allgemeine Entwicklung der Aktien- oder Zinsmärkte keinen direkten Einfluss hat, bieten Merger-Arbitrage-Strategien vor allem institutionellen Investoren eine ergänzende Diversifikationsmöglichkeit zu den traditionellen Anlageklassen.

„Unser proprietärer Datensatz sowie die quantitative Auswertung der Faktoren, ermöglicht es uns, weltweit an Übernahmen zu partizipieren. Dieser Prozess trägt zur weiteren Diversifikation im Portfolio bei“, erklärt Dr. Sebastian Wenz, Senior Portfoliomanager von First Private.

Machine Learning bietet bei der Strategieumsetzung große Vorteile
Die Verwendung von Machine-Learning-Modellen ermöglicht es First Private, große Datenmengen zu sichten und relevante Einflussfaktoren für den Erfolg von Übernahmen auszumachen. Dazu zählen beispielsweise regulatorische Hürden, Marktbedingungen und die finanzielle Stärke der Käufer.

Diese systematische Herangehensweise hat sich in der Vergangenheit als sehr erfolgreich erwiesen und verschafft First Private einen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern in diesem Bereich. So betrug der Anteil gescheiterter Transaktionen, in die investiert wurde, bei der First-Private-Strategie im Jahr 2025 lediglich ca. 1,0 Prozent, während er im übrigen Anlageuniversum durchschnittlich bei ca. 8,0 Prozent lag.

Nahtlose Integration in die QIS-Plattform von UBS Investment Bank
Laut Spyros Mesomeris, Global Head of QIS Structuring bei der UBS Investment Bank, stieß das Produkt bereits beim Pre-Sounding auf großes Interesse bei Investoren, Vermögensverwaltern und Hedgefonds. „Es handelt sich um eine Renditequelle, die tendenziell unkorreliert zu traditionellen quantitativen Aktieninvestments ist, da es sich um ein Event-Driven Alpha handelt. Damit ist es ein starker Kandidat für das Portable-Alpha-Portfolio“, so Mesomeris. „Wir sehen spürbares Interesse im Markt.“ (aa)

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