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"Financial Times" kehrt ins Geschäft mit Börsenindizes zurück

Das Kürzel der Wirtschaftszeitung "FT" steckt heute noch in den bekannten Leitbarometern der FTSE-Russell-Gruppe - obwohl sich die Zeitungsmacher vor zehn Jahren aus der Indexberechnung zurückgezogen hatten. Nun wollen die Briten mit einem Partner wieder in das stark wachsende Geschäft einsteigen.

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© vege / stock.adobe.com

Die Wirtschaftszeitung "Financial Times" will in Zusammenarbeit mit dem Investmenthaus Wilshire neue Börsenbarometer auflegen. Dies geht aus einer Mitteilung der beiden Unternehmen hervor. Demnach soll die Kooperation vor allem neue alternative Messlatten hervorbringen, die als Basis für Finanzprodukte dienen. Die Partner zielen unter anderem auf das stark wachsende Feld nachhaltiger Investments. Zudem wollen die Häuser ihren Kunden Daten und Analysen zu verschiedenen Themen liefern.

Die Finanzzeitung kehrt damit in das Geschäft mit Börsenbarometern zurück. Bis 2011 hielt das Medienhaus einen 50-Prozent-Anteil an FTSE Russell, dem drittgrößten Indexanbieter der Welt. Die "FT"-Verantwortlichen verkauften die Beteiligung damals für 450 Millionen Euro an die London Stock Exchange. Das Medienhaus wiederum wanderte vor fünf Jahren vom britischen Verlag Pearson in die Hände der japanischen Tageszeitung Nikkei. Diese aber betreibt selbst ein umfangreiches Indexgeschäft und berechnet etwa den gleichnamigen Leitindex des Inselstaats. Die nun geplante Rückkehr der "FT" war nur möglich, weil die Wettbewerbsschutzfrist von zehn Jahren abgelaufen ist. (ert)

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