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Ex-HSH-Nordbank entlässt fast jeden zweiten Mitarbeiter

Die ehemalige Landesbank will bis zum Jahr 2021 beinahe die Hälfte ihrer Belegschaft abbauen. Besonders hart trifft es den Standort Kiel. Eine Einigung mit den Arbeitnehmervertretern soll bereits erzielt worden sein.

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© Andrey Popov / stock.adobe.com

Bei der Hamburg Commerical Bank (HCOB) – zuvor HSH Nordbank – wird der Rotstift angesetzt. In den kommenden zwei Jahren soll beinahe jeder zweite Arbeitsplatz gestrichen werden. Dies berichten diverse Medien, unter anderem die Nachrichtenagentur Bloomberg und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Derzeit beschäftigt die Bank 1.716 Mitarbeiter, bis zum Jahr 2021 soll die Anzahl der Stellen auf 955 sinken, wie der Vorstandsvorsitzende Stefan Ermisch am Donnerstag mitteilte.

Der Personalabbau sei notwendig, weil sich die Bank aus bestimmten Geschäftsfeldern zurückgezogen habe. Zudem sei nach der im Herbst 2018 vollzogenen Privatisierung die komplizierte Ländergarantie nicht mehr zu verwalten. Aus diesen Gründen sei die Effizienz gestiegen, verschiedene Aufgaben seien entfallen, berichtet die FAZ. Mit dem Stellenabbau solle der Personalaufwand um ein Drittel reduziert und die Rentabilität der ehemaligen Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein erhöht werden.

"Alles eingetütet"
Eine Einigung mit den Arbeitnehmervertretern sei bereits erzielt worden. "Alles ist eingetütet, jetzt geht es in die Umsetzung hinein", zitiert die FAZ Vorstandschef Ermisch. Am Standort Kiel, der von den Plänen besonders hart getroffen ist, sollen der FAZ zufolge von über 600 Arbeitsplätzen nur 235 erhalten bleiben. 

Die HSH Nordbank war 2018 als erste deutsche Landesbank privatisiert worden. Zu den Käufern zählten die US-Investoren Cerberus Capital Management, J.C. Flowers & Co. und Golden Tree Asset Management. Die Europäische Kommission hatte die Alt-Eigner Hamburg und Schleswig-Holstein im Mai 2016 dazu verpflichtet, die in die Schieflage geratene Bank zu veräußern. Die erste Bilanz der neuen Bank HCOB weist einen Vorsteuergewinn von 97 Millionen Euro aus. (am)

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