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ETF-Markt durchbricht Fünf-Billionen-Schallmauer

Allein im Januar flossen den börsengehandelten Indexfolgern weltweit 106 Milliarden US-Dollar zu – so viel wie nie zuvor, wie ein Bericht des Analysehauses ETFGI zeigt.

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© wsf-f / Fotolia

Ende Januar waren weltweit erstmals mehr als fünf Billionen US-Dollar in börsengehandelten Fonds (ETFs) und Rohstoffpapieren (Exchange-Traded Products, ETPs) investiert. Das geht aus einem Bericht des auf diesen Markt spezialisierten Analysehauses ETFGI hervor.

Damit hat der Markt für ETFs und ETPs sein rasantes Wachstum fortgesetzt. Über die vergangenen zehn Jahr nahm das Volumen dieser Vehikel im Schnitt um 18,9 Prozent zu. Die Zahl der ETFs und ETPs ist unterdessen auf 7.269 gestiegen – auch das ein neuer Rekord. Zu einem guten Teil findet dieses Wachstum auf Kosten der Anbieter aktiver Fonds statt, von denen einige mit herben Mittelrückflüssen zu kämpfen haben.

Der 48. Monat in Folge mit Mittelzuflüssen
Allein im Januar flossen den börsengehandelten Indexfolgern weltweit 106 Milliarden Dollar zu, so viel wie nie zuvor. Der bisherige Rekord datiert ETFGI zufolge aus dem Februar 2017. Damals sammelten die Anbieter 68,3 Milliarden Dollar mit ihren Produkten ein.

Der Januar 2018 war außerdem der 48. Monat in Folge, in dem diesem Markt unter dem Strich frisches Geld zugeflossen ist. Die Zahlen für den Februar könnten weniger berauschend ausfallen: Der Kurssturz an der Wall Street zu Monatsbeginn dürfte auch am ETF-Markt seine Spuren hinterlassen haben. (bm)

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