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Erneuerbare Energien-PPA: aream kooperiert mit RWE Supply & Trading

Bei einem neuen Solarpark in Bayern setzt die aream Group erstmals auf ein Power Purchase Agreement (PPA) mit RWE Supply & Trading und zählt damit zu den Vorreitern auf diesem Gebiet.

Markus W. Voigt, CEO des Erneuerbare-Energien-Spezialisten Aream Group
Markus W. Voigt, aream Group
© Aream Group

Ein guter Solarpark braucht für seine Investoren möglichst hohe Planungssicherheit. Einer  davon ist ein neuer Solarpark mit einer installierten Leistung von 11,2 Megawatt, der am 14. Oktober 2021 im bayerischen Rotthalmünster ans Netz gegangen ist. „Den Strom aus der Anlage vermarkten wir über einen Direktabnahmevertrag, ein sogenanntes PPA (Power Purchase Agreement), an RWE Supply & Trading. Wir gehören damit zu den Ersten in Deutschland, die diese Art der Vermarktung umsetzen“, erklärt Markus W. Voigt, CEO der aream Group.

Der neue Solarpark wird pro Jahr rund 12.800 MWh Strom produzieren und wird damit rund 9.000 Tonnen CO2 einsparen. Rechnerisch können damit 3.600 Haushalte versorgt werden. Die Anlage wurde von der Solea AG errichtet, das Unternehmen übernimmt auch den Betrieb und die Instandhaltung.

Erstes PPA-Projekt der aream Group in Deutschland
„Trotz vieler Herausforderungen, wie einem angespannten Modulmarkt, Lieferschwierigkeiten und Rohstoffmangel, konnten wir den Solarpark in Rotthalmünster pünktlich ans Netz bringen. Wir freuen uns, damit unser erstes PPA-Projekt in Deutschland zu betreiben“, so Voigt. Partner für das PPA ist die Essener RWE Supply & Trading. Vereinbart wurde das PPA als „pay as produced“-Struktur mit einem Fixpreis über zwölf Jahre. „So haben wir das Preisrisiko mit einem etablierten Partner abgesichert“, sagt Voigt.

„Wir freuen uns, aream bei der Vermarktung ihres Solarparks mit unserer Expertise unterstützen zu können“, sagt Dr. Hendrik Niebaum, Leiter Commodity Solutions bei RWE Supply & Trading. „Mit unserem globalen Portfolio gehören wir als RWE zu den führenden Produzenten von Strom aus Erneuerbaren Energien. Wir verfügen bereits heute über ein großes Grünstromportfolio, sei es aus eigenen Anlagen oder denen Dritter. Dies wollen wir weiter ausbauen, um so unsere Kunden aus der Industrie und unsere Stadtwerkepartner dabei zu unterstützen, ihre Klimaschutzziele zu erreichen“, so Niebaum.

PPAs müssen sich in Deutschland erst etablieren
PPAs sind in Deutschland noch relativ selten, in anderen europäischen Ländern aber bereits fest etabliert. Der deutsche Markt gilt als einer der Märkte mit dem größten Potenzial dafür. PPAs bieten Stromerzeugern und -kunden die Möglichkeit, die Preise langfristig zu vereinbaren und damit Stabilität in die Zahlungsströme zu bringen. „Das schafft Sicherheit auf beiden Seiten: Der Käufer kennt seine Kosten für die nächsten Jahre, der Anbieter seine Einnahmen“, sagt Voigt.

Um daran zu partizipieren, können Anleger in den Clean Energy Future Fund von aream investieren. „Innerhalb eines Portfolios aus Erneuerbaren Energien lassen sich damit auch die Renditen besser planen“, so Voigt. (aa)

 

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