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DWS: So sieht die Führungsebene nach der Flurbereinigung aus

Die umfassenden Umbauten bei der Fondstochter der Deutschen Bank gehen in eine neue Runde: DWS-Chef Asoka Wöhrmann teilt das Haus in fünf sogenannte Divisionen ein. Im Zuge dessen schrumpft die Geschäftsführung. Drei Manager müssen gehen.

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Die DWS strukturiert sich um. Dabei kommt es auch an der Unternehmensspitze zu Umbesetzungen. Wer welche Aufgaben übernimmt und wer die Deutsche-Bank-Tochter verlässt – klicken Sie einfach weiter.
© Alex Kraus / Bloomberg

Die Fondsgesellschaft DWS baut ihre Struktur um und wird künftig in fünf sogenannte Divisionen gegliedert. Dies teilte die Asset-Management-Tochter der Deutschen Bank mit. Im Zuge dessen räumen Pierre Cherki, Bob Kendall und Nikolaus von Tippelskirch ihre Posten in der Geschäftsführung und verlassen das Haus. Neu in das Führungsgremium rückt ab dem 1. Juli Manfred Bauer. Wer künftig welche Aufgabe an der DWS-Spitze übernimmt, erfahren Sie in der Bildergalerie oben – einfach weiterklicken!

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der DWS, Asoka Wöhrmann, setzt damit den Umbau des Asset Managers fort. Nach seinem Amtsantritt im Oktober 2018 hatte Wöhrmann umfassende Veränderungen und Einschnitte insbesondere im Management angekündigt. Mehrere Führungskräfte haben zwischenzeitlich das Haus verlassen. Zudem wurden die Hierarchien abgeflacht und die üppige Titelvergabe eingeschränkt.

"Silos beseitigen"
Nun baut Wöhrmann die globale Geschäftsstruktur um. Damit solle das Haus "noch kundenorientierter, flexibler, effizienter und effektiver" werden, wird es in der Mitteilung formuliert. "Die neue Organisation ist konzipiert, um die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten zu verbessern und Silos zu beseitigen, damit sich die DWS voll und ganz auf ihre wichtigsten Aufgaben als treuhänderischer Vermögensverwalter konzentrieren kann: starke Anlageperformance, erstklassige Dienstleistungen für die Kunden und Produktinnovation", heißt es von dem Haus.

Konkret schafft Wöhrmann eine "Investment-Division", die weltweit die Anlagestrategien steuert. Die "Vertriebs-Division" übernimmt die Kundenbetreuung. Die "Produkt-Division" wiederum soll das Sortiment steuern und ein Produkt unternehmensweit über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg verantworten. Die Kontrollaufgaben werden in der COO- und das Risikomanagement in der CFO-Division gebündelt.

"Wichtiger Meilenstein"
"Die neue Organisationsstruktur ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für die DWS. Sie ermöglicht es uns, mit drei starken Geschäftsfeldern Alternatives, Passive und Active Erfolg zu haben – mit drei Kundensegmenten im Retail-, institutionellen und Versicherungsgeschäft und in allen drei Regionen weltweit", kommentiert Wöhrmann den Umbau. "Durch unsere global integrierten Divisionen werden wir – in Verbindung mit klaren Verantwortlichkeiten unserer Mitarbeiter – entscheidungsfreudig und anpassungsfähig bleiben, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein."

Zudem werde die Geschäftsführung der DWS um ein neu gebildetes "Global Leadership Team" ergänzt. Darin würden Wachstumschancen für das Unternehmen erörtert und die strategische Entscheidungen der Geschäftsführung vorbereitet. Das Gremium werde sich aus den Mitgliedern der Geschäftsführung sowie wichtigen Entscheidungsträgern des Hauses zusammensetzen.

Wandel mit Tradition
Die Fondstochter der Deutschen Bank hat bereits zahlreiche Umstrukturierungen hinter sich. Die Einheit wurde noch innerhalb des Mutterkonzerns mal mit dem Wealth Management zusammengeführt und umbenannt, dann wieder entflochten und schließlich in Vorbereitung auf den Teil-Börsengang im März 2018 ganz aus den Bankstrukturen herausgelöst und zurück in DWS umbenannt. (ert)

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