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Drei Institute schmieden Baden-Württembergs größte Volksbank

Aus drei mach' eins: Läuft alles wie geplant, agieren die Volksbank Karlsruhe Baden-Baden, die VR Bank Enz Plus und die Volksbank Pforzheim schon bald als gemeinsames Kreditinstitut.

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Im Badischen bahnt sich eine weitere Fusion im Sektor der Genossenschaftsbanken an. Die Volksbank Karlsruhe Baden-Baden und die VR Bank Enz Plus reden bereits über einen Zusammenschluss. Nun schließt sich die Volksbank Pforzheim den Gesprächen an, sodass aus dem geplanten Zweier- ein Dreierbündnis werden soll.

"Mit einer Bilanzsumme von rund elf Milliarden Euro, gut 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 172.000 Mitgliedern und insgesamt 380.000 Kunden würde damit die größte Genossenschaftsbank in Baden-Württemberg entstehen", heißt es in einer Aussendung der Institute.

Als Gründe für die geplante Fusion nennen die Verantwortlichen die Megatrends Digitalisierung und demografischer Wandel, die sich "erheblich" auf die gesamte Bankenwelt auswirken dürften. Hinzu kämen die anhaltende Niedrigzinsphase und die zunehmende Regulierung. Fachkräftemangel, steigende Eigenkapitalanforderungen bei der Kreditvergabe, Aufbau einer digitalen Infrastruktur, ein sich veränderndes Kundenverhalten – die Herausforderungen seien vielfältig, heißt es in der Mitteilung.

Alle Jobs und fast alle Filialen sollen erhalten werden
Ideal sei, dass die jeweiligen Geschäftsgebiete unmittelbar aneinandergrenzen und sich ergänzen würden. "Vom Rheintal bis hinein in den Nordschwarzwald würde eine leistungsstarke, zukunftsfähige und doch regional ausgerichtete Genossenschaftsbank entstehen", lässt sich Jürgen Wankmüller zitieren, der Vorstandschef der VR Bank Enz Plus.

Fusionsbedingte Kündigungen schließen die drei Banken aus. Die bestehenden Filialen sollen bis auf eine Ausnahme erhalten werden, berichtet der "Südwestrundfunk". Am 8. und 9. November stimmen die Vertreterversammlungen in Remchingen und Karlsruhe zunächst über die Fusion zwischen der VR Bank Enz plus sowie der Volksbank Karlsruhe Baden-Baden zum 1. Januar 2022 ab. Unabhängig davon sollen nun konkrete Fusionsverhandlungen mit Pforzheim beginnen. Zu diesem Zusammenschluss sollen die Vertreter im Frühsommer 2022 befragt werden. Diese Fusion würde dann rückwirkend zum Jahresbeginn 2022 erfolgen. (bm)

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