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Institutioneller schreibt Mid-/Large-Cap-Mandat aus

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Asset Manager für Mid- & Large-Caps gesucht: Das ausgeschriebene Volumen beträgt zwischen 10 und 25 Millionen Euro. Mehr Informationen zum Mandat erhalten nur registrierte User. Mehr erfahren >>

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Diese Asset Manager nutzen ihre Stimmrechte besonders häufig

Fondsmanager hielten sich bei Personalentscheidungen der Unternehmen, in die sie investieren, bislang dezent zurück. Doch immer häufiger mischen sich Asset Manager bei der Besetzung von Vorstandsposten ein und manche initieren auf Hauptversammlungen Widerstand gegen zu hohe Managergehälter.

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Hauptversammlungen werden immer öfter eine Spielwiese für Fondsmanager, die die Interessen ihrer Asset Owner vertreten wollen oder müssen. Beispielsiweise lehnen die Portfoliomanager von BlackRock, Legal & General Investment Management (LGIM) sowie Aviva Investors und UBS Asset Management auf Hauptversammlungen besonders häufig Personalien ab. Dies zeigt eine Auswertung des Datenanbieters Proxy Insight, der die Entscheidungen der Aktionärstreffen britischer Unternehmen auswertete und über die die "Financial Times" berichtet.

Trend: Mehr Frauen, weniger üppige Boni und Gehälter
Traditionell hielten sich Fondsgesellschaften mit Vetos gegen Personalien bei den Unternehmen, in die sie investieren, eher zurück. Sie suchten meist abseits der Aktionärstreffen den Dialog mit den Firmen. Diese Zurückhaltung bröckelt jedoch, da Asset Manager zunehmend auf eine gute Unternehmensführung achten. Im Zuge dessen geraten Punkte wie überzogene Managergehälter oder die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen in den Blickpunkt der Investoren.

Fondsmanager sagen öfter "nein" zu Vorstandsbesetzungen
So erscheint die Ablehnungsquote von Vorstandsbesetzungen bei den vier genannten, höchst aktiven Fondsgesellschaften mit im Schnitt sieben Prozent zwar recht gering, liegt aber höher als in der Vergangenheit und im Vergleich zu anderen Fondsgesellschaften.

So lehnen der Auswertung zufolge Franklin Templeton, Axa Investment Managers oder T. Rowe Price nur ein Prozent der Personalien ab.

Bei den Hauptversammlungen in diesem Jahr sahen sich die britische Post (Royal Mail) sowie British American Tobacco mit besonders heftigen Revolten der Anteilseigner gegen ihre Personalvorschläge konfrontiert. (ert/aa)

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