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Deutsche Bank zahlt Mitarbeitern weniger Boni

Deutschlands größte börsennotierte Bank überweist ihrer Belegschaft im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent weniger an Boni.

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© ronstik / Montage: Institutional Money / stock.adobe.com

Die Deutsche Bank zahlt an ihre rund 88.000 Mitarbeiter für das vergangene Geschäftsjahr insgesamt 1,5 Milliarden Euro an Bonuszahlungen. Das sind rund 22 Prozent weniger als die 1,9 Milliarden Euro, die Deutschlands größtes Geldhaus für 2018 aufwenden musste. Das geht aus dem jüngsten Geschäftsbericht der Deutschen Bank hervor, berichtet „Reuters“.

Die niedrigeren Boni haben einen plausiblen Grund: Die Deutsche Bank sich hat bereits in der Vergangenheit von vielen der mit gut-dotierten Verträgen inklusive Boni ausgestatteten Investmentbank getrennt. Zur Orientierung: Laut „Reuters“ kassierten 583 (Vorjahr: 643) Mitarbeiter eine Gesamtvergütung von mehr als einer Million Euro, einer davon kam auf einen Summe von mehr als 13 Millionen Euro.

Vorstand casht weiter ab
Trotz des Konzernumbaus, dem insgesamt 18.000 Jobs zum Opfer fallen sollen und trotz des Milliardenverlusts im vergangenen Jahr zahlte sich der Vorstand der Deutschen Bank für 2019 einen Bonus von insgesamt 13,3 Millionen Euro und damit rund halb so viel wie im Vorjahr, als die Vorstandsmitglieder 25,8 Millionen bekamen, aus. Inklusive Fixgehalt und Zulagen bezogen die Vorstände um Konzernchef Christian Sewing 34,8 Millionen Euro nach 52,2 Millionen im Vorjahr. Sewing selbst erhielt fünf Millionen Euro - zwei Millionen weniger. Angesichts der anhaltenden Kritik an den Boni kündigte die Deutsche Bank an, ihr Vergütungssystem zu überarbeiten, merkt „Reuters“ an. (aa)

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