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Deutsche Bank: HNA macht Kasse

Die chinesische HNA Gruppe hat ihre Anteile an der Deutschen Bank erneut reduziert, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Damit will die hochverschuldete Gruppe Geld in die Kassen bekommen.

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© Krisztian Bocsi / Bloomberg

Der klamme Deutsche-Bank-Großaktionär HNA hat seine Beteiligung am größten deutschen Geldhaus erneut heruntergefahren, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Der Anteil an dem Dax-Konzern sei von zuletzt 8,8 auf nun 7,9 Prozent gesunken, erklärte der chinesische Mischkonzern am Samstag in einer Pflichtmitteilung. 

Noch im Februar hatte die HNA Gruppe eine weitere Reduzierung der Deutsche-Bank-Anteile kategorisch ausgeschlossen. "Aufgrund des aktuellen Marktumfelds haben wir uns dazu entschieden, einen Teil der Finanzierungsstruktur für unsere Beteiligung an der Deutschen Bank nicht zu erneuern. Dadurch haben wir unsere Beteiligung leicht reduziert", zitiert Bloomberg einen HNA-Sprecher aus einer E-Mail. Der Konzern wolle aber weiterhin einer der großen Aktionäre der Deutschen Bank bleiben. HNA war Anfang des Jahres 2017 zum Hauptaktionär von Deutschlands größter Bank aufgestiegen, vor dem Vermögensverwalter Blackrock und dem Emirat Katar.

HNA will raus aus den Schulden
Mit der Reduzierung ihrer Anteile an der Deutschen Bank unternimmt HNA einen weiteren Schritt, um 16 Milliarden US-Dollar durch den Verkauf von Vermögensverwerten zu beschaffen und so Liquiditätsengpässe zu überwinden. Die Chinesen hatten in den zurückliegenden Jahren massiv Firmen und Immobilien zugekauft und dabei einen immer größeren Schuldenberg angehäuft. HNA hatte seinen Gläubigern bereits im Januar einen möglichen Zahlungsengpass offenbart.

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