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Deutsche Bank: Bonus-Bescherung fällt "moderat" aus

Zum Ende eines jeden Jahres stehen normalerweise üppige Bonuszahlungen an. Doch dieses Jahr dürfte die Prämie bei der Deutschen Bank deutlich geringer steigen – insbesondere im Vergleich zur US-Konkurrenz.

Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt
© Deutsche Bank

Viele Arbeitnehmer freuen sich auch auf das Ende des Jahres, weil dann die Bonuszahlungen anstehen. Bei der Deutschen Bank könnte die jährliche Prämie in diesem Jahr allerdings im Vergleich zum Vorjahr nur leicht steigen, wie das "Handelsblatt" berichtet. Demnach hätte die Bank einen Zuwachs von nur zehn Prozent zum Jahr 2020 vorgesehen, zitiert die Zeitung einen Insider der Bank.  

Im Jahr 2020 gab sich die Deutsche Bank noch großzügiger: Damals zahlte das Geldinstitut seinen Arbeitnehmern insgesamt 1,9 Milliarden Euro aus, was einer Steigerung von 29 Prozent entsprach. Hinzu kamen sogar noch variable Vergütungen wie etwa Halte- oder Neueinstellungsprämien in Höhe von 286 Millionen Euro. Doch auch in diesem Jahr müssen sich nicht alle Banker bei der Deutschen Bank mit einer nur zehnprozentigen Steigerung begnügen: Die sogenannten Dealmaker im Investmentbanking, die zum Beispiel bei Übernahmen beraten, könnten laut der Nachrichtenagentur Bloomberg mit einem Plus von rund 20 Prozent rechnen, berichtet das "Handelsblatt".  

US-Banken machen höhere Boni locker
Im angelsächsischen Ausland dürfen sich die Banker über höhere Prämien freuen als hierzulande. Der Londoner Konkurrent Barclays plant im Corporate und Investmentbanking angesichts von Rekordergebnissen eine Anhebung der Boni um mehr als ein Viertel. Auf noch größere Gehaltssprünge können sich die Dealmaker von US-Banken einstellen: Laut Medienberichten will die US-Großbank Goldman Sachs die Boni im Investmentbanking um bis zu 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr anheben. "Die Deutsche Bank steckt noch immer im Umbau und kann die Boni nicht so stark anheben", sagt ein Frankfurter Personalberater im "Handelsblatt". Deshalb müsse sie bei den Ausschüttungen stark differenzieren, was bei vielen Beschäftigten zu Enttäuschungen führen wird. Im schlimmsten Fall drohe die Abwanderung zur Konkurrenz. (fp)

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