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Deutsche Bank baut internationale Privatkundensparte um

Das größte deutsche Geldhaus legt das Wealth Management mit dem internationalen Privat- und Firmenkundengeschäft zusammen. Der Umbau erfolgt im Rahmen der im vergangenen Jahr beschlossenen Restrukturierung.

Karl von Rohr
Karl von Rohr, Deutsche Bank: "Dies ist der nächste Schritt in der Transformation der Privatkundenbank, die wir im Juli 2019 angekündigt haben."
© Deutsche Bank

Die Deutsche Bank macht einen weiteren Schritt beim Umbau ihres Privatkundengeschäftes. Vermögende Kunden und das internationale Geschäft mit Privat- und Firmenkunden werden in der neuen "Internationalen Privatkundenbank" gebündelt. Die neue Einheit umfasst nach Angaben des Instituts den Bereich zur Betreuung vermögender Kunden weltweit sowie mit kleinen und mittelgroßen Unternehmen und Privatkunden in Italien, Spanien, Belgien und Indien. Insgesamt ist der neu geschaffene Bereich für insgesamt 3,4 Millionen Kunden verantwortlich und verwaltet Vermögen in Höhe von 250 Milliarden Euro.

Geleitet wird dieser von Claudio de Sanctis, zuletzt Leiter des Wealth Managements. Er übernimmt zudem die Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). Ashok Aram, bisher verantwortlich für die Region EMEA und das internationale Geschäft mit Privat- und Firmenkunden, hat sich der Pressemitteilung zufolge aus persönlichen Gründen entschieden, die Bank zu verlassen.

Deutsches Privatkundengeschäft neu strukturiert
"Dies ist der nächste Schritt in der Transformation der Privatkundenbank, die wir im Juli 2019 angekündigt haben", sagt Karl von Rohr, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank und Leiter der Privatkundenbank. Der Co-Chef des immer noch größten deutschen Kreditinstitutes verweist hierbei auf den im vergangenen Jahr begonnenen Umbau des Hauses. Neben der Privatkundenbank wurde dazu als neue Einheit die Unternehmensbank gegründet.

Die Restrukturierung des deutschen Privatkundengeschäftes hat das Geldhaus mit der Fusion der Postbank und der eigenen Privatkundensparte zur DB Privat- und Firmenkundenbank im Jahr 2018 und der kürzlich erfolgten Integration dieser in den Konzern abgeschlossen. (jb)

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