Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

Finanzmarkt-Ausblick 2020

Ad

Wie geht es 2020 weiter mit der Weltwirtschaft und was bedeutet der Führungswechsel an der EZB-Spitze für die europäische Geldpolitik? PIMCO-Chefökonom Joachim Fels erläutert im Video den Konjunkturausblick und die Schlussfolgerungen für die Asset-Allokation.

Anzeige
Advertisement
| Vermischtes
twitterlinkedInXING

Deutsche Bank bandelte auch im Investmentbanking mit UBS an

Bis in den Frühsommer sollen die Deutsche Bank und die UBS mit einem Zusammenschluss im Investmentbanking geliebäugelt haben. Doch dazu kam es nicht. Die Institute hatten auch über eine Fusion der Fondstöchter verhandelt.

4.jpg
© Krisztian Bocsi / Bloomberg

Von einer "Allianz" war die Rede und sogar von einer "Vollfusion": In den vergangenen Monaten sollen die Lenker der Deutsche Bank und der Schweizer Großbank UBS intensive Gespräche über eine Fusion geführt haben. Das berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf Insider. Noch im Juni sollen die Geldinstitute über einen Zusammenschluss ihres Investmentbankings debattiert haben. Die Idee haben die Großbanken allerdings offenbar verworfen.

Dem "WSJ" zufolge scheiterten die Verhandlungen, weil sich beide Seiten bei "heiklen Fragen" nicht einig gewesen seien. So waren sie sich dem Bericht zufolge unterschiedlicher Meinung bei der Frage, wie Kapital für ein zusammengelegtes Geschäft strukturiert und verteilt werden soll. In den vergangenen Jahren sollen beide Institute immer wieder über eine mögliche Kooperation gesprochen haben, berichtet die Zeitung. Das Thema sei auch nie endgültig vom Tisch gewesen. In weiteren Gesprächen soll auch ein Zusammenschluss der beiden Fondssparten, also der DWS mit UBS Asset Management, ausgelotet worden sein.

Zusammen gegen den Niedrigzins
Nun mag die Allianz erneut vorerst gescheitert sein. Doch dass es die Gespräche überhaupt gab, halten die Autoren der Zeitung für bemerkenswert: Denn das zeige, wie weit europäische Banken inzwischen gehen, um sich im gegenwärtigen wirtschaftlichen und konjunkturellen Umfeld zu behaupten.

Für die Deutsche Bank ist es nicht das erste Mal, dass sie sich mit anderen Geldhäusern an einen Tisch setzt. Vergangene Woche berichtete die "Financial Times", dass die französische Bank BNP Paribas rund 800 Mitarbeiter aus dem Hedgefonds-Geschäft der Deutschen Bank übernehmen soll. Konkret geht es um den Prime Brokerage-Bereich der Deutschen Bank, dessen Hauptaufgabe vor allem in der Vergabe von Krediten an Hedgefonds richtet. Insgesamt soll es um Assets im zweistelligen Milliardenbereich gehen. (fp)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren