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Deutsches Loan-Fintech Debitos expandiert in Italien

Über eine Plattform-Kooperation mit dem italienischen Loan Servicer Dovalue soll in Italien ein frischer, auktionsbasierter Markt an NPLs angezapft werden, der im Nachhall von Corona um 60 – 80 Milliarden Euro wachsen könnte.

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Mit auktionsbasierten, digitalen Marktplatz-Lösungen für Loan-Exposure geht das deutsche Fintech Debitos eine Kooperation in Italien ein.
© putilov_denis / stock.adobe.com

Debitos, ein deutsches Fintech, das Banken und Asset Managern eine Marktplatzlösung für den auktionsbasierten Kauf und Verkauf von Kredit-Exposure anbietet ist ein Kooperation mit de italienischen Dovalue – dem laut Eigenangaben größten größte Loan Servicer in Südeuropa – eingegangen. Die neue Plattform heißt Dolook und soll im Rahmen einer Shop-in-Shop Lösung den Handel von NPLs ermöglichen.

Alle auf Debitos registrierte Investoren können demnach auch auf die Angebote von Dovalue zugreifen, wo laut Unternehmensangaben 1.500 Kredittransaktionen zu Verkauf stehen. Do Value selbst hat verwaltet ein Vermögen von mehr als 130 Milliarden Euro, davon 80 Milliarden in Italien. Man hofft bereits für 2020 auf Umsätze "über mehrer Milliarden Euro", wie es in der entsprechenden Aussendung heißt. Für den Gesamtmarkt geht Dovalue davon aus, dass aufgrund der Auswirkungen von Covid alleine in Italien neue NPLs von 60 – 80 Miliarden Euro entstehen.

Die 2010 gegründete Debito hat seit ihrem Bestehen mehr als 300 Online-Transaktionen in 16 Ländern abgewickelt und weist auf weltweit mehr als 800 Investoren hin, die bei Debitos registriert sind. (hw)

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