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Deka-Bankengruppe gewinnt US-Großbank für Stablecoin-Projekt

Die DekaBank und ihre acht Kooperationspartner bei der Einführung einer eigenen Stablecoin können mit der der Citigroup nun auch ein US-Geldhaus für ihr geplantes Projekt gewinnen.

© Cagkan / stock.adobe.com

Der US-Finanzriese Citigroup schließt sich einer Gruppe von neun europäischen Banken um die Frankfurter DekaBank an, die einen auf Euro basierenden Stablecoin entwickeln wollen. Darüber informiert Bloomberg News.

Ein Sprecher von Citigroup bestätigte entsprechende Informationen von Bloomberg News, wonach die in New York ansässige Bank im Rahmen ihrer umfassenderen Bemühungen im Bereich Blockchain und digitale Vermögenswerte an dem Konsortium teilnehmen will.

Zur Erinnerung: Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an einen stabilen Basiswert gekoppelt ist, beispielsweise den US-Dollar.

Neue Stablecoin-Regeln in Europa und den USA haben für mehr regulatorische Klarheit gesorgt, die große Unternehmen für den Einstieg in den Markt benötigen.

Namhafte Projektteilnehmer
Bei den anderen europäischen Banken, die sich an dem Projekt beteiligen, handelt es sich um ING, Banca Sella, KBC, Danske Bank, UniCredit, SEB, CaixaBank und Raiffeisen Bank International.

Die Ausgabe des Stablecoins ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Zu diesem Zweck hat das Konsortium ein neues Unternehmen in den Niederlanden gegründet. Dieses soll von der niederländischen Zentralbank als E-Geld-Institut lizenziert und beaufsichtigt werden.

Mit dem angekündigten Projekt um die Deka wollen Banken nicht nur eine US-Alternative etablieren, sondern auch “zur strategischen Autonomie Europas im Zahlungsverkehr beitragen”, hieß es in einer früheren Mitteilung.

Das Konsortium ist nach eigenen Angaben offen für weitere Banken, die sich der Initiative anschließen möchten.

Zahlreiche Vorteile
Der Stablecoin soll schnelle, kostengünstige und rund um die Uhr verfügbare Zahlungen ermöglichen. Er bietet Potenzial für effiziente grenzüberschreitende Transaktionen, programmierbare Zahlungen sowie Optimierungen im Lieferkettenmanagement und bei der Abwicklung digitaler Vermögenswerte - von Wertpapieren bis hin zu Kryptowährungen.

“Die Märkte für digitale Vermögenswerte entwickeln sich rasant vom Nischenmarkt zum Mainstream”, sagte jüngst Marion Spielmann, COO Bankgeschäftsfelder und Verwahrstelle bei der DekaBank. “Ein branchenweiter Ansatz bietet hierbei erhebliche Vorteile.” (aa)

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