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Das war das Investmentforum von Spängler IQAM Invest + Fotogalerie

Rund 200 professionelle Marktteilnehmer informierten sich beim Investmentforum von Spängler IQAM Invest und des Spängler IQAM Research Centers über die neuesten Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten bei Faktor Investing, aber auch über andere, spannende Themen.

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© Spängler IQAM

Das jüngste „investmentforum“ von Spängler IQAM Invest und Spängler IQAM Research Center in Salzburg bot an beiden Konferenztagen allen Besuchern ein interessantes und vielschichtiges Programm. Beispielsweise zum Thema Faktor Investing. „Wir haben durch die akademische Forschung gelernt, dass Emotionen in der Finanzwirtschaft fehlleiten. Die Lösung liegt darin, sich nicht ausschließlich auf die Erfahrung von Investmentspezialisten zu verlassen, sondern in allen Entscheidungen fundamentalen Fakten und Zusammenhängen oberste Priorität einzuräumen – und das ist nichts anderes als Faktor Investing“, so Mag. Markus Ploner, CFA, MBA, Geschäftsführer von Spängler IQAM Invest beim investmentforum.

Anmerkung: Die Highlights dieser Veranstaltung finden Sie in nachfolgender Fotogalerie

Investieren wie die Großen
Faktor Investing bedeutet, dass die Selektion von Wertpapieren diszipliniert, regelbasiert und wissenschaftlich fundiert anhand von Fakten und Zusammenhängen erfolgt. „Die großen Innovationen im Asset Management, wie zum Beispiel Faktor Investing, sind zunehmend forschungsgetrieben. Investoren-Nutzen hängt deshalb immer stärker von der zeitnahen und effizienten praktischen Umsetzung neuer Forschung im Portfoliomanagement ab. Spängler IQAM Invest ist ein Vorreiter und Wegbereiter dieser Philosophie“, sagt Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Josef Zechner, Mitglied der Wissenschaftlichen Leitung bei Spängler IQAM Invest und beim Spängler IQAM Research Center, im Rahmen seines Vortrags.

Selbst einer der größten Investoren überhaupt – der norwegische Staatsfonds – setzt seit einigen Jahren Faktor Investing um. Der Faktor Investing-Experte Stephen M Schaefer – Professor für Finanzwissenschaft an der London Business School – und Co-Autor zweier großer Berichte für das norwegische Finanzministerium zur Verwaltung des Norwegischen staatlichen Pensionsfonds (den „Öl-Fonds“) referierte beim investmentforum in Salzburg ebenfalls über dieses Thema.

Spängler IQAM Invest sieht sich als Pionier in Europa
Spängler IQAM Invest gehört zu den ersten in Europa, die auch die taktische Asset Allocation faktorbasiert macht und Faktor Investing nicht nur mit einzelnen Assetklassen umsetzt. Genau diesem Thema widmete sich Univ.-Prof. DDr. Thomas Dangl, Mitglied der Wissenschaftlichen Leitung bei Spängler IQAM Invest: „Die Dynamik in der taktischen Asset Allocation hat entscheidenden Anteil am Investitionserfolg. Kern dieser Entscheidung ist die richtige Gewichtung der Renditefaktoren, angepasst auf das jeweilige ökonomische Umfeld.“

Der Fondsmanager und Produktspezialist bei Spängler IQAM Invest Mag. Matthias Zeinitzer beschäftigte sich in seinem Vortrag konkret mit den Lehren und Innovationen aus dem Aktienbereich: „Spängler IQAM Invest setzt seit zehn Jahren Faktor Investing im Aktienbereich mittels Quality, Value und Sentiment um. Die in diesem Zeitraum konsequente und systematische Weiterentwicklung des Ansatzes – unabhängig von optimaler Faktorselektion, Faktorrisiken oder Nachhaltigkeit – war und ist auch zukünftig für den langfristigen Erfolg entscheidend.“

Innovationen im Asset Management
„Bewertungsniveaus des Markt-, Value- oder Momentumfaktors und Drawdown Risiken zukünftiger Faktorrisikoprämien sind eng miteinander verknüpft. Wenn Bewertungsniveaus ansteigen, erhöht sich das Drawdown Risiko – also das Risiko eines Crashes – in einem überproportionalen Ausmaß", so Prof. Michael Halling, PhD, Associate Professor bei der Stockholm School of Economics (SSE) und Research Fellow am Swedish House of Finance.

Über das Thema Wertsicherung sprach Mag. Matthias Kröpfel, ebenfalls Fondsmanager und Produktspezialist bei Spängler IQAM Invest: „Bei Wertsicherungskonzepten sollte besonderes Augenmerk auf anfallende Sicherungs- und Opportunitätskosten gelegt werden. Neben einer exakten Messung aller relevanten Risikofaktoren kann ein effizientes Sicherungskonzept und die systematische Abstimmung des Portfoliorisikos auf die Wertsicherungsschranke wesentlich zur Kostenreduktion beitragen.“

Neben Faktor Investing standen aber auch andere Vortragsthemen auf der Agenda:

Staatsschulden vs. Wirtschaftsboom: Wohin geht die Reise?
„Seit Ende des Zweiten Weltkriegs wurden gezählte zwei Überschüsse im österreichischen Bundeshaushalt erzielt, 70 Mal wurden neue Schulden gemacht. In wirtschaftlich guten wie in schlechten Zeiten. Damit lagert die Politik immer mehr von ihrem Gestaltungsspielraum an die Finanzmärkte aus – ein demokratiepolitisch bedenklicher Vorgang“, warnte Dr. Franz Schellhorn, Direktor der Agenda Austria.

 Prof. Dr. Heribert Dieter, Senior Fellow bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), beschäftigte sich in seinem Vortrag damit, ob die Weltwirtschaft vor goldenen 2020er Jahren steht: „Die Weltwirtschaft kann in den kommenden Jahren – trotz einiger politischer Risiken – weiter kräftig wachsen. Der wichtigste Grund für diesen Optimismus ist, dass die ökonomisch bedeutendsten Regionen – Nordamerika, Asien und Europa – simultan wachsen und zugleich nur moderate Risiken aufweisen. Die aktuellen handelspolitischen Spannungen müssen dafür kein Hemmnis sein, sondern können im Gegenteil dazu beitragen, frühere Fehlentwicklungen zu korrigieren.“

Künstliche Intelligenz: Ist autonomes Fahren unsere Zukunft?
Ein anderer Themenblock fand zum Thema Autonomes Fahren statt. „Beim autonomen Fahren werden die Augen und das Gehirn des Menschen durch Kameras und Computer zur Bildverarbeitung ersetzt. Kameras werden durch Digitales Licht unterstützt, um Objekte bei jedem Wetter und bei Nacht erkennen und klassifizieren zu können. Somit wird Licht in Symbiose mit optischen Kameras eine wichtige Rolle beim autonomen Fahren einnehmen“, so Dipl.-Ing. Ralf Klädtke, Vice Chairman und CTO der ZKW Group.

„Autonomes Fahren wird gravierende Folgen für die Automobil Industrie haben: Jeder der die Umstellung vom Modell ‚Anzahl Autos‘ auf das Modell ‚gefahrene Kilometer‘ nicht schafft, wird nicht überleben“, erklärte  Alfred Ermer, CEO und Managing Director von arago da vinci.

Spängler IQAM Invest feiert heuer neben dem 30-jährigen Firmen-Jubiläum auch 10 Jahre Faktor Investing. „Wir können auf einen großen Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet verweisen und sind damit Vorreiter im deutschsprachigen Raum“, so Ploner abschließend. (aa)

 

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