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Das planen Christian Kahler und Jochen Kurz mit ihrer neuen Boutique

Die beiden Gründer der Investment-Boutique Kahler & Kurz Capital haben viel vor und wollen perspektivisch auch mit institutionellen Investoren Geschäfte machen.

Jochen Kurz (li.) und Christian Kahler, Kahler & Kurz Capital
Jochen Kurz (li.) und Christian Kahler (re.), Kahler & Kurz Capital
© Kahler & Kurz Capital

Christian Kahler, der ehemalige Chefanlagestratege der DZ Bank, und sein Kollege Jochen Kurz wollen nach Gründung ihrer Investmentfirma bereits in zwei Monaten mit einem Aktienfonds starten und streben zu Beginn ein Volumen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich an. Das sagten die beiden Männer in einem Gespräch mit Bloomberg.

“Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem Fonds in der ersten Septemberhälfte loslegen können, sofern wir alle Bafin-Genehmigungen rechtzeitig erhalten”, erklärte Kahler. Aus dem Startvolumen sollen innerhalb von zwei Jahren etwa 35 Millionen Euro werden.

Geplant seien zudem zwei Tranchen des Fonds, eine für Privatanleger und eine für institutionelle Investoren. “Zunächst werden wir sicher unabhängige Vermögensverwalter ansprechen, später dann auch größere Investoren wie Versicherer”, erklärte Kahler, dessen 22-jährige Karriere bei der DZ Bank als Trainee begann und als Chefanlagestratege endete.

Zur Erinnerung: Vor rund zwei Wochen hatte er gemeinsam mit Kurz, zuvor Head of Alpha Capture bei Kepler Cheuvreux, die Gründung der Investment-Boutique Kahler & Kurz Capital GmbH öffentlich gemacht. 

“Für uns war das ein lang gehegter Traum, sich selbstständig zu machen und einen eigenen Fonds aufzulegen”, sagte Kahler, der Kurz vor zweieinhalb Jahren kennengelernt hatte. Laut Kurz ist die Firmengründung ein sorgfältig geplanter Schritt gewesen. “Wir sind unglaublich motiviert”, sagte er.

Die Selbstständigkeit gestalte sich heute viel einfacher als noch vor zehn Jahren. So seien etwa die IT durch die Cloud erschwinglicher und Bürokosten durch Coworking-Konzepte günstiger geworden. 

Finger weg von Banken, Rohstoff- und Pharmazieunternehmen
Mit ihrem Aktienfonds wollen die beiden Gründer den Ansatz “Modern Value” verfolgen und global in Unternehmen jeder Größe investieren. “Warren Buffett ist für uns ein Vorbild”, sagte Kahler. “Auch er hat stets nach qualitativ hochwertigen Unternehmen gesucht, die unterbewertet sind und gute Wachstumsaussichten haben.”

Investments in den Sektoren Banken, Rohstoffe und Pharma schließen die beiden jedoch aus. Hier seien die Risiken zu hoch, langfristig lasse sich kaum Geld verdienen. “Wir haben die Freiheit, nicht nur in große Unternehmen zu investieren, sondern auch in kleine und mittelgroße Firmen. Der Schwerpunkt liegt dabei aber schon auf den Industriestaaten”, sagte Kurz.

Die beiden Männer sind zudem überzeugt, dass sie mit aktiver Aktienauswahl einen Vorteil gegenüber passiven Anlagestrategien herausarbeiten können, die in der Regeln geringere Gebühren verlangen.

“Wir schauen uns die Qualität der Unternehmen ganz genau an und orientieren uns nicht an irgendwelchen Indizes”, erklärte Kahler. “So kommen für uns nur Firmen in Frage, die eine Rendite von mindestens 15 Prozent auf das eingesetzte Betriebskapital liefern. Zudem achten wir auf eine gute Unternehmenskultur und ein gutes Management.“ 

Geldgeber gefunden, Skin in the Game
Die Hövelrat Holding aus Hamburg erwirbt in einem ersten Schritt eine Beteiligung von zehn Prozent an der Kahler & Kurz Capital. Ob eine Aufstockung geplant ist, ließen die Gründer offen. Kein Geheimnis machten sie indes aus dem Willen, auch eigenes Geld in ihren Fonds stecken zu wollen. (aa)

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