Cyberattacken: Hochkonjunktur in der Urlaubszeit
Mit dem Beginn der Urlaubssaison schnellt die Zahl der Cyberangriffe auf Unternehmen hoch. Das ergibt eine Auswertung des Cyberversicherungsspezialisten Stoik. Kriminelle nutzen gezielt Zeiten, in denen Mitarbeiter abwesend und interne Kontrollen weniger engmaschig sind.

Für kleinere Unternehmer, die keine große IT-Abteilung im Rücken haben, beginnt mit der Urlaubszeit eine heikle Phase. Laut dem Schadensbericht des Cyberversicherungsmakler- und -assekuradeur Stoik nutzen Kriminelle für ihre Attacken gezielt organisatorische Muster aus.
Bei den bei Stoik gemeldeten Fällen steigt etwa in den Monaten Juli und August die Zahl der sogenannten Business-E-Mail-Compromise-Fälle (BEC) und anderer Betrugsversuche deutlich an. Betrüger geben sich dabei etwa als Vorgesetzte, Geschäftspartner oder Dienstleister aus, um Zahlungen oder sensible Daten zu erschleichen. Stoik empfiehlt Unternehmen, gerade vor Beginn der Ferienzeit Zahlungsfreigaben, Vertretungsregelungen und interne Prüfprozesse noch einmal zu überprüfen. (eml)