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CR Investment Management gründet neue Investmentgesellschaft

Der auf Immobilien spezialisierte Vermögensverwalter aus Berlin hat das Unternehmen neworld gegründet und will damit ein ein milliardenschweres Portfolio, vorwiegend in Deutschland, aufbauen.

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© leszekglasner / stock.adobe.com

CR Investment Management hat die Investmentgesellschaft neworld gegründet. Ziel des auf institutionelle Investoren spezialisierten Unternehmens sei, wie CR in einer Aussendung informiert, der Aufbau eines Portfolios aus verwalteten Gebäuden (Managed Properties) entlang der gesamten Nutzungskette von Immobilien: von Serviced Apartments, Co-Living, Bildung, Office-as-a-Service, Healthcare und Elderly Living bis hin zu Urban Farming. neworld stellt Unternehmen, die zukunftsorientierte Immobilienkonzepte entwickeln, Wachstumskapital und Immobilienkompetenz zur Verfügung.

Derzeit umfasst das Portfolio der neworld drei Beteiligungen in den Bereichen Serviced Apartments (Stayery), Co-Living (The Base) und Kinderbetreuung (KinderHut – Joint Venture). Ziel sei es, in den kommenden drei Jahren ein Portfolio aus mindestens zehn Beteiligungen und entsprechenden Immobilien im Wert von mehr als zwei Milliarden Euro aufzubauen. 

Die Leitung der Gesellschaft übernehmen Alexander Lackner und Philipp Jurisch, der zuletzt insbesondere im Bereich der innovativen Betreiberkonzepte sowie Investments tätig war. Beide fungieren neben CR auch als Gesellschafter der neworld. Die CR-Geschäftsführer Torsten Hollstein und Claudius Meyer bilden das Advisory Board.

Nutzung von Megatrends
Die Investments fokussieren sich auf urbane Wachstumsregionen in Deutschland sowie europäischen Metropolen, die je nach Konzept und Nachfrage individuell festgelegt werden. Während beispielsweise Co-Living-Spaces vor allem in zentralen sowie gut angebundenen Stadtlagen innerhalb der deutschen Top-7-Standorte eine hohe Nachfrage erfahren, fehlen Kindertagesstätten auch in Randlagen und kleineren Gemeinden. Serviced Apartments hingegen zielen auf gut angebundene Stadtlagen innerhalb starker Wirtschaftsräume, von denen in Deutschland mindestens 35 identifiziert sind.

Alexander Lackner, Managing Partner von neworld, kommentiert: „Das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wird immer stärker durch Megatrends, wie dem demografischen Wandel, Digitalisierung, einer zunehmenden Individualisierung, der Urbanisierung und der Flexibilisierung der Arbeitswelt geprägt. Unserer Meinung nach muss die Immobilienbranche hierauf reagieren und Quartiere schaffen, die Antworten auf das Nutzungsverhalten der Zukunft geben, nicht der Vergangenheit.“

Philipp Jurisch, Managing Partner von neworld, ergänzt: „Immobilien sind nur dann nachhaltig, wenn Sie den heutigen und zukünftigen Anforderungen derer entsprechen, die sie bewohnen und nutzen. neworld investiert daher in Betreiber, die mit ihren innovativen Konzepten die aktuellen Megatrends reflektieren und weiterdenken. Unser Ziel ist es, Megatrends in nachhaltige urbane Räume zu verwandeln.“ (aa)
 

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