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Comgest hat die Schlagzahl weiter erhöht

Die in Paris beheimatete Fondsgesellschaft kann gleich auf mehreren Ebenen auf ein gutes Jahr 2020 zurückblicken. Das liegt aber nicht nur an den verwalteten Assets, die gesteigert wurden.

Arnaud Cosserat (CEO von Comgest)
Arnaud Cosserat, CEO von Comgest
© Comgest

Die französische Fondsgesellschaft Comgest ist gut durch 2020 gekommen. Das verwaltetete Vermögen konnte auf 39 Milliarden Euro gesteigert werden. Rückwind gab der Nettomittelzufluss in Höhe von 1,3 Milliarden Euro. Hilfreich war vor allem, dass Comgest eine Investmentboutique ist, die vor allem auf wachstumsstarke Qualitäts-Aktien setzt.

Milliardenschwere Strategien
Von den mehr als 15 Aktienstrategien fassen sieben inzwischen Assets under Management von über einer Milliarde Euro: Globale Schwellenländer (GEM), Global, Paneuropa, Europe Opportunities, Europe Smaller Companies, Japan und Asien ohne Japan.

„Wir sind stolz auf unsere langjährige Erfolgsbilanz und auf das Vertrauen, das uns unsere Kunden entgegenbringen. Die anhaltende sehr gute Performance unserer paneuropäischen, japanischen und globalen Aktienstrategien sowie unsere neue Plus-Fondsreihe haben stark zu den Kapitalzuflüssen beigetragen“, so Arnaud Cosserat, CEO von Comgest. Zur Verbesserung des lokalen Kundenservice wurden außerdem zwei neue Niederlassungen eröffnet, die sich in Belgien und Italien befinden.

Miteigentum motiviert
Motivierend ist für viele Professionals auch die partnerschaftlichen Eigentümerstruktur: Von den insgesamt 180 Mitarbeitern sind nunmehr 151 Partner, die die unabhängige und unternehmerische Kultur, die Comgest seit seiner Gründung vor rund 30 Jahren auszeichnet, rund um die Welt leben und tragen. Aber auch im Bereich ESG geben die Franzosen Gas.

Verantwortungsbewusstes Investieren im Fokus
Im letzten Jahr hat Comgest sein Team aus ESG-Spezialisten verdoppelt. Während zwei neue ESG-Analystinnen das Investment-Team unterstützen, wurde eine zusätzliche ESG-Beauftragte an Bord geholt, um die Kommunikations- und Reporting-Prozesse weiter zu optimieren.

Zudem führte Comgest mit etwa 60 Unternehmen einen intensiven Dialog zu ESG-Themen und beteiligte sich zusammen mit anderen Investoren an mehreren Initiativen – darunter die erste Investoreninitiative auf Länderebene gegen die Abholzung des Regenwaldes in Brasilien.

Als Mitglied einer weiteren Investorengruppe nahm Comgest an Gesprächen mit einer Reihe von Technologieriesen wie Facebook und Google teil, die von Menschenrechtsfragen im Zusammenhang mit Datenschutz und -sicherheit handelte.

Eine weitere wesentliche Aufgabe des ESG-Teams von Comgest bestand im vergangenen Jahr in der regelmäßigen Veröffentlichung von ESG-Reports für die Strategien globale Schwellenländer, Europa und Global. Diese beinhalten ausführliche Angaben zum CO2-Fußabdruck sowie den Umweltauswirkungen der jeweiligen Portfolios.

Für seine Leistung im ESG-Bereich erhielt die Fondsgesellschaft das zweite Jahr in Folge von der Finanzinitiative der Vereinten Nationen (UN PRI), die Prinzipien für verantwortliches Investieren entwickelt hat, die Bestnote von „A+“.

Daneben erweiterte Comgest durch die Einführung von Plus Fonds für paneuropäische, Schwellenländer- sowie globale Aktien seine bestehende Produktpalette. Sie werden nach demselben Qualitätswachstumsansatz wie alle anderen Strategien verwaltet, wenden jedoch zusätzlich eine formale Ausschlusspolitik für fossile Brennstoffe an.

Die Plus Fonds sind so konzipiert, dass sie die Kriterien führender europäischer SRI-Labels wie Towards Sustainability (Febelfin, Belgien), FNG (Deutschland) und Luxflag (Luxemburg) erfüllen. (aa)

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